In unserem Kunstwörterbuch finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten Techniken, Epochen und Fachbegriffen aus der Welt der Kunst.
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Der Empire-Stil entwickelte sich in Frankreich unter Napoleon I. im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts und breitete sich rasch über ganz Europa aus. Bis etwa 1830 bestimmte dieser Stil die dekorativen Künste, Möbel und Mode.
Der Empire-Stil schloss an den Klassizismus an und bildete in der Verbindung innerer Strenge und äußerer Prachtentfaltung einen Gegensatz zur verspielten Welt des französischen Rokoko. Typisch ist die Verwendung von griechisch-römischen und ägyptischen Elementen. Die Bauwerke des Empire, wie die Tuilerien, der Elysée-Palast, zeichnen sich durch Geradlinigkeit, formale Strenge und Klarheit aus.
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