Gudrun Brüne:
Bild "Der Maler Bernhard Heisig" (1997) (Unikat)

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Gudrun Brüne: Bild "Der Maler Bernhard Heisig" (1997) (Unikat)

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Unikat | signiert | Mischtechnik auf Malplatte | gerahmt | Format 94 x 74 cm

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Gudrun Brüne: Bild "Der Maler Bernhard Heisig" (1997) (Unikat)

Gudrun Brüne war mit Bernhard Heisig verheiratet. Mit ihm lebte sie bis zu dessen Tod in Brandenburg im Havelland. Geradezu klassisch mutet das beeindruckende Porträt an, dass die Künstlerin 1997 von ihrem Mann malte. Sie stellt ihn im Profil, konzentriert in die Ferne blickend, vor heimischer Landschaft dar. Mit dieser Komposition nimmt sie Bezug auf die Porträtmalerei der Renaissance.

Mischtechnik auf Malplatte, 1997. Signiert. Format im Rahmen 94 x 74 cm wie Abbildung.

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Gudrun BrüneDie 1941 in Berlin geborene Gudrun Brüne studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Heinz Wagner und Bernhard Heisig, der ihr Ehemann wurde. Mit Heisig lebte sie bis zu dessen Tod in Brandenburg im Havelland.

Ihr künstlerisches Werk ist geprägt von einer ganz eigenen, realistischen Bildsprache und macht auf die Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit des Lebens aufmerksam.

Ihre Arbeiten sind Sinnbilder des Illusionären. Im Mittelpunkt steht die Spannung zwischen Wunschbild und Wirklichkeit, zwischen Schein und Sein. Der Künstlerin geht es in ihren Bildern nicht um das reine Abbild, sondern um eine "Metapher für den manipulierten Menschen, für die Suche nach Klischees, für den Wunsch nach Gleichmachung, abseits einer subjektiven Identität."

Das Motiv der Puppe steht in ihren Arbeiten metaphorisch für den Umgang der Menschen miteinander, losgelöst von ihrer Individualität, mit inneren und äußeren Beschädigungen. In ihren weiteren Arbeiten widmet sich Gudrun Brüne dem Menschen. Sie stellt ihn bevorzugt als lenkbares, beeinflussbares Objekt dar, oftmals in Gruppenkonstellationen und angetrieben von einer unergründbaren Dynamik.

Arbeiten von Gudrun Brüne befinden sich u.a. in der Sammlung der Nationalgalerie in Berlin und in der Galerie Neue Meister in Dresden.

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Kunstwerk, das durch die Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung etc.) nur einmal existiert.

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Grafisches Werk, bei dessen Ausführung der Künstler mindestens zwei grafische Herstellungstechniken kombiniert.

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