Roman Johann Strobl:
Skulptur "Europa 1993", Version in Bronze

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Roman Johann Strobl: Skulptur "Europa 1993", Version in Bronze

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Skulptur "Europa 1993", Version in Bronze

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Limitiert, 99 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze | patiniert | poliert | Format: 36 x 24 x 11 cm

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Roman Johann Strobl: Skulptur "Europa 1993", Version in Bronze

Zeus, der mächtige Herrscher über Götter und Menschen, ist in den Augen der Griechen Urheber der sittlichen Weltordnung. Er spendet Regen, hütet den Familienbesitz, beschützt die Grenzen. Und er ist jederzeit bereit, sich in ein Liebesabenteuer zu stürzen. In Stiergestalt raubt er Europa, die Tochter des Phönikerkönigs Agenor, entführt sie nach Kreta und vermählt sich dort mit ihr.

Mit seinem Werk "Europa 1993" - einer Skulpturengruppe von expressiver Dramatik - würdigt Roman Strobl das Zusammenrücken der Völker Europas im Jahr 1993. Die mit einem solchen Ereignis von wahrhaft historischer Bedeutung verbundenen inneren und äußeren Spannungszustände kommen in Strobls Meisterwerk auf überaus subtile Weise zum Ausdruck.

Limitierte Gesamtauflage 497 Exemplare, signiert und nummeriert. Edition in Bronze. Limitierte Auflage 99 Exemplare. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Fein patiniert und poliert. Format: 36 x 24 x 11 cm.

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*1951, österreichischer Bildhauer

Roman Johann StroblDer in Hannover lebende Bildhauer und Maler Roman Johann Strobl hat sich vor allem mit seinen ebenso filigranen wie expressiven und heiter-dynamischen Holzskulpturen bei Kunstsammlern und Galeristen einen Namen gemacht.

Der 1951 geborene Österreicher stammt aus einer traditionellen Holzschnitzerfamilie. Bereits mit 14 Jahren erlernte er das Holzschnitzhandwerk im väterlichen Betrieb. Um seine Fähigkeiten zu vertiefen, studierte Strobl Bildhauerei bei Professor Sebastian Cosamale im italienischen Todi. Es folgten zahlreiche Reisen in den Nahen Osten, nach Indien und zu den Wurzeln der griechischen Mythologie auf Kreta, die den Künstler nachhaltig bei der Themenwahl seines skulpturalen Werkes inspirierten.
Strobl experimentierte lange Zeit mit den unterschiedlichsten Techniken und Materialien, wobei die Steinbildhauerei zunehmend in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens rückte. 1997 wandte er sich endgültig wieder dem Holz als Ausdrucksmittel zu, allerdings nicht mehr mit dem Schnitzmesser, sondern mit der elektrischen Kettensäge mit der er wie kein anderer unglaublich präzise seine Objekte kreiert.

Roman Johann Strobl in AktionStrobls Œuvre umfasst neben Skulpturen aus Holz, Marmor und Stein auch eine Reihe ausdrucksstarker Bilderzyklen auf Leinwand sowie Zeichnungen. Seit Mitte der 80er Jahre sind seine Arbeiten regelmäßig auf Ausstellungen in Deutschland und Österreich vertreten. An Gebäuden in München, Hannover und in Österreich präsentiert sich sein bildhauerisches Schaffen im öffentlichen Raum (Kunst am Bau). Außerdem war Strobl bei Kettensägen-Performances zu sehen, so unter anderem im österreichischen Pavillon auf der EXPO 2000 in Hannover und in Ahrensburg (2001), wo er den italienischen Bildhauer Bruno Bruni porträtierte.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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