Marino Marini:
Bild "Pomona", gerahmt

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Marino Marini: Bild "Pomona", gerahmt

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Original-Dietz-Replik | Aquarell auf Karton | Passepartout | Holzrahmen | Format ca. 47,5 x 37,5 cm (H/B)

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Marino Marini: Bild "Pomona", gerahmt

Italienischer Maler und Bildhauer (1901-1980). In seinen Bildern und auch Skulpturen strebte er immer nach archaisierender und abstrahierender Vereinfachung der Form. Seine sich ständig wiederholenden Themen waren Akrobaten, Tänzerinnen, Pomonafiguren und Pferd und Reiter Motive. Bereits 1959 begann die fruchtbare Zusammenarbeit und Freundschaft von Marini und Günter Dietz, die bis zu Marini's Tod anhielt.
Original: Privatbesitz.

Original-Dietz-Replik in 23 Farben. Aquarell auf Karton. Passepartout. Mit massivem Holzrahmen. Format ca. 47,5 x 37,5 cm (H/B).

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1901-1980

Das Sujet "Pferd und Mensch" zieht sich durch das Œuvre von Marino Marini, einem der bedeutendsten Bildhauer der Klassischen Moderne. Seine Motivwahl begründete der Künstler damit, dass sein Atelier in Monza, wo er in den 1930er Jahren lebte, neben einem Pferdestall lag.

Waren seine Studien, die er in den 1930er Jahren anfertigte, realistische und anatomische Zeichnungen, unterlagen seine Plastiken und farbintensiven Lithografien, die in den 1960er/70er Jahren entstanden, seinem immer größer werdenden Pessimismus: "Meine Reiterstatuen drücken die Beängstigung aus, die mir die Ereignisse meines Zeitalters verursachen. Die Unruhe meiner Pferde steigt mit jedem neuen Werk, die immer kraftloser werdenden Reiter haben die Herrschaft über die Tiere verloren, und die Katastrophen, denen sie erliegen, gleichen denen, die Sodom und Pompeji vernichtet haben." Dies erklärt auch, warum sich der Italiener formal im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bewegt.

Bereits im Alter von 16 Jahren begann er an der Akademie der Schönen Künste in Florenz zu studieren, mit 28 erhielt er den Lehrstuhl für Skulptur an der Kunstschule Villa Reale in Monza. Mit seiner Teilnahme an der Biennale in Venedig 1932 begann sein großartiger Erfolg. Ende der 40er Jahre gelang ihm mit seinen bekannten Reiterfiguren der internationale Durchbruch.

Sein wohl bekanntestes Werk ist eine auf einem Pferd reitende Figur auf der Terrasse der Peggy Guggenheim Sammlung im Palazzo Venier dei Leoni direkt am Canale Grande in Venedig. Besonders beliebt ist die Anekdote, nach der die frühere Eigentümerin, Peggy Guggenheim den Künstler bat, den doch recht auffälligen, bronzenen Phallus der reitenden Figur mit einem Schraubgewinde zu versehen, um diesen an Feiertagen entfernen zu können, wenn die Nonnen von St. Maria della Salute mit ihrem Boot am Palazzo vorbeifuhren.

Er wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Preis der Quadriennale von Rom 1936 und dem Großen Preis für Skulptur auf der Venedig- Biennale 1952. Auch sein umfangreiches grafisches Werk ist in den wichtigen Museen der Welt vertreten. Das 1973 in Mailand eröffnete Museum Marino Marini würdigt sein großartiges Lebenswerk.

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Malerei mit lasierenden Wasserfarben, die sich durch ihre Transparenz auszeichnen und tieferliegende Schichten sowie Malgrund durchschimmern lassen.

Oftmals wird der Grund ausgelassen. Dies trägt wesentlich zur Wirkung des Werkes bei. Die Aquarellmalerei erfordert einen gekonnten Umgang mit der Farbe, da diese schnell trocknet und Korrekturen kaum möglich sind.

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Von Günter Dietz entwickeltes revolutionäres Verfahren für die authentische Wiedergabe von Bildern, wobei nicht die üblichen Druckfarben, sondern die gleichen Original-Farben verwendet werden, die auch der Künstler verwendete. Je nach Maltechnik des Künstlers sind bis zu 140 (!) verschiedene Farbaufträge erforderlich, um ein perfektes Abbild des Originals zu erzielen, das auch das "Relief" und die Pastosität des Farbaufbaus fühlbar wiedergibt.

Beispielhaft hier August Mackes "Paar am Gartentisch":

Dietz-Replik Farbaufträge

Ebenso wird immer das Material des Originalträgers verwendet, also Wiedergabe auf Leinwand, Papier, Holz, Kupfer, Pergament.

Das Ergebnis ist eine perfekte, rasterfreie Reproduktion, die dem Original in Aussagekraft und Wirkung ganz nahe kommt. Selbst Museumsfachleute können oft das Original nicht von der Replik unterscheiden. Daher muss ein besonderer Sicherheitsvermerk eingefügt werden, der nur unter Röntgenlicht sichtbar wird.

Die Auflage der meisten Dietz-Repliken ist limitiert, zumeist auf 950 Exemplare. Jede Leinwandreplik wird wie die Vorlage auf Keilrahmen gespannt, damit Sie die Leinwand bei Schwankungen der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit nachspannen können. Eine hochwertige Massivholzleiste rundet das Erscheinungsbild jeder Dietz-Replik ab.

Zahlreiche Meisterwerke der Malerei, von Rembrandt, Caspar David Friedrich, Claude Monet, Gustav Klimt u.v.a. hat die Dietz Offizin nachgeschaffen. Berühmte Künstler der Moderne wie Pablo Picasso Salvador Dalí, Max Ernst, Friedensreich Hundertwasser, Joan Miró, Marc Chagall haben das von Günter Dietz entwickelte Verfahren benutzt, um Repliken von ihren Werken herstellen zu lassen.

Pressestimmen:

"Das System Dietz ermöglicht Abbilder, die wie Originale sind. Was die Elektronik mit der Erfindung von Hi-Fi und Stereo für die Musikwiedergabe geleistet hat – hier hat es die grafische Technik für die bildende Kunst nachgeholt." (Die Zeit)

"Theoretisch kein Unterschied zischen dem Original und der Replik von Dietz. Sie sollten nicht Reproduktionen, sondern Faksimiles heißen." (Newsweek)

"Für Kunstdrucker in aller Welt blieb bis heute unerfüllbar, was Dietz als einziger mit Hilfe der Drucktechnik fertigbringt: Die vollkommene Nachbildung von Mal-Werken." (Der Spiegel)

Konrad Adenauer bei der Vorstellung der Dietz-Replik des Frieses "Zum jungen St. Peter" (Bundeshaus Bonn)

Konrad Adenauer in der Dietz Offizin

Günter Dietz (links) und Marino Marini

Günter Dietz und Marino Marini

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Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.

Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.

Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.

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