Louis C. Tiffany:
"Schneckentischleuchte auf einem Blatt"

Images

Louis C. Tiffany: "Schneckentischleuchte auf einem Blatt"

Louis C. Tiffany:
"Schneckentischleuchte auf einem Blatt"

Details

840,00 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Product Actions

Add to cart options
Bestell-Nr. IN-257949
Lieferzeit: in ca. 2 Wochen

Kurzinfo

Tiffany-Art-Glas | handgefertigt | Maße 18 x 20 x33 (H/B/T) | Fassung E14 für 40 Watt

http://www.arsmundi.de

Louis C. Tiffany: "Schneckentischleuchte auf einem Blatt"

Tiffany-Lampen gehören zu den beliebtesten Wohnaccessoires des Jugendstils. Auch heute noch fasziniert die Philosophie, die dahinter steht: ein schönes Stück natur-inspirierter Kunst für Jedermann. Lampenschirmfuß in Form einer Schnecke aus Bronze, Schneckenhaus als Lampenschirm aus Art-Glas, 227 Teile, Handarbeit, 1 Fassung E 14 à 40 Watt. Höhe 18 cm, Breite 20 cm, Länge 33 cm. Farbabweichungen zur Abbildung möglich.

mehr

1848-1933 - amerikanischer Glaskünstler und Maler

Der Glaskünstler des Jugendstils Louis Comfort TiffanyDer Liebhaber des Jugendstils wird von den Werken Tiffanys durch florale Motive, fließende Formen und bunt schillerndes Glas in eine Welt von anmutiger Eleganz entführt.

Der 1848 in New York geborene Maler und Glaskünstler Louis Comfort Tiffany entwickelte ein bestimmtes Verfahren zur Herstellung des zerbrechlichen Materials, das unter dem Warenzeichen "Tiffany Favrile glass" ab 1894 firmierte. Durch Zugabe von metallischen Salzen und Harzlösungen entsteht der lüstrierende Effekt des blaugrünen oder silbrigviolett schillernden in unregelmäßigen Wellen verlaufenden Dekors.

In der Pariser Weltausstellung von 1900 stellte er seine heute nur noch kurz als Tiffany-Lampen bezeichneten Leuchtobjekte vor. Verschiedenfarbiges Glas, kunstvoll gestaltete Bronzefüße und sinnlich erotische Figuren lassen die Gebrauchsgegenstände zu Kunstwerken besonderen Reizes werden. Die Stengelgläser in Blütenkelchform, seine bauchigen Vasen, aber auch die berühmten Kirchenglasfenster zeugen von großer Farb- und Formvielfalt. Das philosophische Stilprinzip des Fin de Siècle, Natur und Kunst miteinander zu verbinden, findet in den Objekten Tiffanys seine reichste Ausführung.

Typisch für die Jahrhundertwende war das Bestreben der Künstler sogenannte Gesamtkunstwerke zu erzeugen. Die gestalterischen Tätigkeiten betrafen alle Lebensbereiche bis hin zum Schmuck. Diesen Bereich erschloss sich der Sohn des Schmuckkünstler Charles Lewis Tiffany, als er nach dem Tod des Vaters 1902 dessen Juweliergeschäft übernahm. 1933 verstarb Tiffany 84-jährig in New York.

mehr

Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.

Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.

Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.

mehr

Deutsche Bezeichnung für die Kunst zwischen 1890 und 1910. Der Name entstammt der ab 1896 in München erscheinenden Zeitschrift "Jugend". International wird die Stilrichtung auch als Art Nouveau (Frankreich), Modern Style (England) oder Sezessionsstil (Österreich) bezeichnet.

Der Jugendstil eroberte ganz Europa und es entstanden unzählige Objekte, deren Spektrum von der Malerei, dem Kunstgewerbe bis zur Architektur reicht. Eine Forderung des Jugendstils war die künstlerische Formgebung von Alltagsgegenständen, d.h. Schönheit und Zweckmäßigkeit sollten miteinander verbunden werden. Die geforderte Einheit des Künstlerischen konnte nur durch individuell geprägte Formgestaltung erreicht werden, die den Jugendstil zu einer Vorstufe der Moderne werden ließen. Das wesentliche Merkmal des Jugendstils ist eine lineare, oft asymmetrische Ornamentik, deren Vorbilder vor allem in der Natur und Pflanzenwelt zu suchen sind.

Bedeutende Jugendstilzentren bildeten sich in München, Darmstadt, Brüssel, Paris und Nancy (Glaskunst von Emile Gallé). In Wien prägten Otto Wagner und J. Hoffmann die Architektur dieser Zeit. Gustav Klimt schuf Gemälde, die dem Geist des Jugendstils sinnliche Gestalt gaben.

Weiterführende Links:
Art Déco

mehr