Erasmus Grasser:
Hochzeiter

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Erasmus Grasser: Hochzeiter

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Kurzinfo

Museums-Replikat | teilvergoldet | handgefertigt | handbemalt | Format 58 x 65 x 44 cm (B/H/T)

http://www.arsmundi.de

Erasmus Grasser: Hochzeiter

Original: Münchner Stadtmuseum, Spätgotik, Holz, farbig gefasst, teilweise vergoldet. Polymeres ars mundi Museums-Replikat, von Hand gegossen. Handbemalt und teilvergoldet. Format 58 x 65 x 44 cm (B/H/T).

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1445/50-1518

Der bedeutende Bildhauer der Spätgotik Erasmus Grasser schuf 1480 ein Ensemble von 16 Moriskentänzern und erhielt dafür am 14.8.1480 aus der Münchner Stadtkasse 150 Pfund und 4 Schillinge, ein fürstliches Honorar, das damals dem Gegenwert von 1.042 Schafen entsprach. Heute ist der kunsthistorische Wert dieser Figuren unermesslich: Der Münchner Zyklus ist weltweit die einzige freifigürliche Darstellung des Maurentanzes, einem fröhlich ausgelassenen Spektakel, das Kreuzritter aus dem Morgenland mitgebracht hatten.

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Sammelbegriff für alle Gussverfahren, die ars mundi durch spezialisierte Kunstgießereien ausführen lässt.

Steinguss
Entspricht dem Kunstmarmor, mit dem Unterschied, dass statt Marmorpulver der zu replizierende Stein in pulverisierter Form verwendet wird.

Kunstbronze
Hier wird Bronzepulver polymer gebunden. Durch spezielle Politur und Patinierungstechniken erhält die Oberfläche des Gusses ein Aussehen, das dem der Bronze entspricht.

ARA-Holzkopie
Um größtmögliche Originaltreue zu garantieren, wird ein künstlich hergestelltes Holzimitat als Basismaterial verwendet, das in Dichte, Bearbeitbarkeit, Farbe und Oberflächenstruktur die typischen Holzeigenschaften aufweist.

Keramikguss
Bei Keramikguss wird in der Regel Gießton verwendet, der dann gebrannt und evtl. glasiert wird. An Stelle der üblichen Kautschukformen müssen bei Keramikguss - wie auch bei der Porzellanherstellung - oft komplizierte Gipsformen verwendet werden.

Bronzeguss
Hier kommt in der Regel das Jahrtausende alte Wachsausschmelzverfahren zum Einsatz. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Weiterführende Links:
ARA Kunst
Bronzeguss
Wachsausschmelzverfahren

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.

Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.

Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.

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