Andora:
Skulptur "Dr. Pop", Version in Kunstguss

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Andora: Skulptur "Dr. Pop", Version in Kunstguss

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Skulptur "Dr. Pop", Version in Kunstguss

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 99 Exemplare | nummeriert | signiert | Kunstguss | handbemalt | Format 40 x 86 x 30 cm (B/H/T)

http://www.arsmundi.de

Andora: Skulptur "Dr. Pop", Version in Kunstguss

Andora selbst formulierte in einem Gespräch: "Wir leben in einer sehr disziplinierten Gesellschaftsordnung, die kaum noch zulässt, dass man ausbricht bzw. seine eigene Meinung durchsetzten kann. Das ist schade... und man sollte diese Figur vielleicht als eine Art Kunst-Anarchisten betrachten...".
Der Krokodilkopf ist eine Reflexion auf das Eigenbrötlerische des Menschen - einerseits in der Abhängigkeit von Gemeinschaft gefangen und andererseits unbeugsam um Individualität ringend. Seine Skulptur symbolisiert den Sieg über Konventionen. Sie lädt mit ausgebreiteten Armen - die Hand zum Victory-Zeichen geformt - ihren Besitzer zur Überwindung ein. Für Andora ist die populärste Form des Umgangs mit der Konvention der Rückzug auf die Insel der eigenen Fantasie und Vorstellungswelt. Was jeder Mensch in und durch seine Träume tut, realisiert "Dr. Pop" mit Hilfe seiner "Brainmaschine", die ihm seine Wünsche immer wieder in Form von virtuellen Bildern auf seine "Cyberbrille" reflektiert. Das, so Andora, ist das Populäre an seiner Skulptur und darum auch ihr Name: "Dr. Pop".
Streng limitierte Weltauflage von 136 Exemplaren, nummeriert und signiert. ars mundi Exklusiv-Edition in polymerem Kunstguss: 99 Exemplare. Getreu dem Originalentwurf des Künstlers handbemalt. Format: (B/H/T) 40 x 86 x 30 cm.

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Porträt des Künstlers AndoraAndora wurde 1957 in Ost-Berlin geboren. Wegen "Ungehorsams" gegenüber dem Vaterland wurde er 1976 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung verdingte er sich als Totengräber, Heizer, Küster, Fahrstuhlführer... und scheiterte wiederum im System. 1980 wurde er erneut inhaftiert und ausgewiesen. Andora kam in den "Westen" und gab nach Beendigung seines Studiums "sogleich den Versuch auf, ein ordentliches Mitglied der Gesellschaft zu werden..".

Seine eigentliche Schaffensperiode begann im Jahre 1985. Nach ersten Bildern in neo-expressiver Manier, die die Suche nach einer eigenen Ausdrucksweise bezeugen, fand er zur Entwicklung einer eigenständigen Bildsprache und Erweiterung der gewählten künstlerischen Ausdrucksmittel. Es folgten Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im Inland, europäischen Ausland und den USA. Gleichzeitig begannen die überwiegend spektakulären "Projekte zur Erhaltung zeitgenössischer Kunst im Alltag", mit denen Andora die Resonanz eines großen Publikums erreichte. Diese Projekte wurden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelt, wobei die künstlerische Freiheit immer oberstes Gebot blieb.

Er schuf "das schnellste Kunstwerk der Welt" mit einem handbemalten Formel 1-Boliden, gestaltete den Kampfmantel für Gentleman-Boxer Henry Maske, bemalte eine russische Poljot-Rakete, die im Weltall Kunstgeschichte schrieb. Für die Expo in Hannover im Jahr 2000 gestaltete er ein riesiges Niedersachsen-Pferd.

Andora lebt und arbeitet heute in Berlin. Seine Arbeiten befinden sich überwiegend in europäischen und amerikanischen Sammlungen.

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Sammelbegriff für alle Gussverfahren, die ars mundi durch spezialisierte Kunstgießereien ausführen lässt.

Steinguss
Entspricht dem Kunstmarmor, mit dem Unterschied, dass statt Marmorpulver der zu replizierende Stein in pulverisierter Form verwendet wird.

Kunstbronze
Hier wird Bronzepulver polymer gebunden. Durch spezielle Politur und Patinierungstechniken erhält die Oberfläche des Gusses ein Aussehen, das dem der Bronze entspricht.

ARA-Holzkopie
Um größtmögliche Originaltreue zu garantieren, wird ein künstlich hergestelltes Holzimitat als Basismaterial verwendet, das in Dichte, Bearbeitbarkeit, Farbe und Oberflächenstruktur die typischen Holzeigenschaften aufweist.

Keramikguss
Bei Keramikguss wird in der Regel Gießton verwendet, der dann gebrannt und evtl. glasiert wird. An Stelle der üblichen Kautschukformen müssen bei Keramikguss - wie auch bei der Porzellanherstellung - oft komplizierte Gipsformen verwendet werden.

Bronzeguss
Hier kommt in der Regel das Jahrtausende alte Wachsausschmelzverfahren zum Einsatz. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Weiterführende Links:
ARA Kunst
Bronzeguss
Wachsausschmelzverfahren

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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