Andora:
Skulptur "Dr. Pop", Version in Bronze

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Andora: Skulptur "Dr. Pop", Version in Bronze

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Skulptur "Dr. Pop", Version in Bronze

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 37 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze | handbemalt | Sonderedition | Format 40 x 86 x 30 cm (B/H/T)

http://www.arsmundi.de

Andora: Skulptur "Dr. Pop", Version in Bronze

Andora selbst formulierte in einem Gespräch: "Wir leben in einer sehr disziplinierten Gesellschaftsordnung, die kaum noch zulässt, dass man ausbricht bzw. seine eigene Meinung durchsetzten kann. Das ist schade... und man sollt diese Figur vielleicht als eine Art Kunst-Anarchisten betrachten...". Der Krokodilkopf ist eine Reflexion auf das Eigenbrötlerische des Menschen - einerseits in der Abhängigkeit von Gemeinschaft gefangen und andererseits unbeugsam um Individualität ringend. Seine Skulptur symbolisiert des Sieg über Konventionen. Sie lädt mit ausgebreiteten Armen - die Hand zum Victory-Zeichen geformt - ihren Besitzer zur Überwindung ein. Für Andora ist die populärste Form des Umgangs mit der Konvention der Rückzug auf die Insel der eigenen Fantasie und Vorstellungswelt. Was jeder Mensch in und durch seine Träume tut, realisiert "Dr. Pop" mit Hilfe seiner "Brainmaschine", die ihm seine Wünsche immer wieder in Form von virtuellen Bildern auf seine "Cyberbrille" reflektiert. Das, so Andora, ist das Populäre an seiner Skulptur und darum auch ihr Name: "Dr. Pop".

Vom Künstler individuell handbemalte Sonderedition. Limitierte Auflage, 37 Exemplare, nummeriert und signiert. Jedes Stück ein Unikat mit individueller Farbgebung! ars mundi Exklusiv-Edition in feiner Bronze, von Hand gegossen im aufwändigen Wachsausschmelzverfahren. Format 40 x 86 x 30 cm (B/H/T) .

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Porträt des Künstlers AndoraAndora wurde 1957 in Ost-Berlin geboren. Wegen "Ungehorsams" gegenüber dem Vaterland wurde er 1976 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung verdingte er sich als Totengräber, Heizer, Küster, Fahrstuhlführer... und scheiterte wiederum im System. 1980 wurde er erneut inhaftiert und ausgewiesen. Andora kam in den "Westen" und gab nach Beendigung seines Studiums "sogleich den Versuch auf, ein ordentliches Mitglied der Gesellschaft zu werden..".

Seine eigentliche Schaffensperiode begann im Jahre 1985. Nach ersten Bildern in neo-expressiver Manier, die die Suche nach einer eigenen Ausdrucksweise bezeugen, fand er zur Entwicklung einer eigenständigen Bildsprache und Erweiterung der gewählten künstlerischen Ausdrucksmittel. Es folgten Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im Inland, europäischen Ausland und den USA. Gleichzeitig begannen die überwiegend spektakulären "Projekte zur Erhaltung zeitgenössischer Kunst im Alltag", mit denen Andora die Resonanz eines großen Publikums erreichte. Diese Projekte wurden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelt, wobei die künstlerische Freiheit immer oberstes Gebot blieb.

Er schuf "das schnellste Kunstwerk der Welt" mit einem handbemalten Formel 1-Boliden, gestaltete den Kampfmantel für Gentleman-Boxer Henry Maske, bemalte eine russische Poljot-Rakete, die im Weltall Kunstgeschichte schrieb. Für die Expo in Hannover im Jahr 2000 gestaltete er ein riesiges Niedersachsen-Pferd.

Andora lebt und arbeitet heute in Berlin. Seine Arbeiten befinden sich überwiegend in europäischen und amerikanischen Sammlungen.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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