Allen Jones:
Skulptur "Free Spirit", Bronze

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Allen Jones: Skulptur "Free Spirit", Bronze

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Skulptur "Free Spirit", Bronze

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Limitiert, 125 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze | patiniert | poliert | Höhe 65 cm | Gewicht ca. 4,5 kg

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Allen Jones: Skulptur "Free Spirit", Bronze

Free Spirit ist die erste Skulptur, die Allen Jones in Bronze konzipiert hat. Dabei hat er die Bronze buchstäblich entmaterialisiert und mit einer Leichtigkeit verarbeitet, die uns staunen lässt. Dem Künstler gelingt es, Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Keckheit, ja Respektlosigkeit gegenüber allen Konventionen auf das Material zu übertragen. "Free Spirit" appelliert gleichermaßen an Verstand und Gefühl und gewährt dabei ein außerordentliches Sehvergnügen. Mit der lockeren weit geschnittenen Hose, dem wirbelnden Schlips, einem stilisierten Profil und einem Hut - unentschieden, ob vom Winde verweht oder auf der Stirn balancierend - nimmt uns Free Spirit sofort für sich ein.

Skulptur in feiner Bronze, patiniert und teilweise poliert. Von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Limitierte Auflage 125 Exemplare, signiert und nummeriert. Höhe der Skulptur 65 cm, Gewicht ca. 4,5 kg.

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Porträt des Künstlers Allen JonesAllen Jones, 1937 in Southampton geboren, ist weltberühmt für seine provokative Kunst, seine Rebellion gegen die britische Wohlanständigkeit. 1961 verhalf er durch seine Beteiligung an der Ausstellung "Young Contemporaries" der englischen Pop-Art zum Durchbruch.

Der Künstler studierte am Royal College of Art. Gastprofessuren in Hamburg, Florida, Los Angeles und Berlin, sowie zahlreiche Ausstellungen rund um den Globus kennzeichnen seine künstlerische Laufbahn.

Das Werk von Allen Jones umfasst spektakuläre Gemälde und grafische Arbeiten, Skulpturen und Fotografien, Heliogravüren und Digitalprints. Seine Bildsprache steigerte sich von sanfter Erotik zu einer plakativen, herausfordernden Ausdrucksform. In seinen Bronze-Skulpturen gelingt es ihm, Lebhaftigkeit, Unbeschwertheit, Keckheit, ja Respektlosigkeit gegenüber allen Konventionen auf das Material zu übertragen.

Jones' Werke steigen unaufhaltsam im Wert. Sie besiegeln den weltweiten Durchbruch eines neuen Konzepts von Kunst, das sich am Realen und Faktischen orientiert.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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