Gustav Eberlein:
Skulptur "Psyche", Version in Bronze

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Gustav Eberlein: Skulptur "Psyche", Version in Bronze

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Skulptur "Psyche", Version in Bronze

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Kurzinfo

Replikat | Bronze | handgefertigt | patiniert | poliert | Gesamthöhe 46 cm

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Gustav Eberlein: Skulptur "Psyche", Version in Bronze

Psyche war eine Königstochter von so außergewöhnlicher Schönheit, dass die Göttin Venus eifersüchtig ihrem Sohn Amor befahl, sie in einen hässlichen Mann verliebt zu machen. Amor aber verliebte sich selbst in Psyche. Um ihre Liebe zu retten, ging Psyche ins Totenreich und wurde durch Amors Kuss wiederbelebt. Ihre unzertrennliche Liebe rührte sogar die Götter, die Psyche schließlich in den Olymp aufnahmen.
Original: Bronze, um 1886.

Replikat, Höhe inkl. Sockel 46 cm. Edition in Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren, poliert und patiniert.

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1847-1926

Gustav Eberlein war Bildhauer, Maler und Schriftsteller. Kaiser Wilhelm besuchte ihn wiederholt in seinem Atelier am Berliner Lützowufer, Martin Gropius gehörte zu seinen Förderern. Ende des 19. Jahrhunderts gab es keinen der Großen und Mächtigen, der nicht von ihm porträtiert werden wollte. Und so gründete die Bekanntheit des bei Hannoversch Münden geborenen Gustav Eberlein vor allem in der Vielzahl der Denkmäler hochgestellter Persönlichkeiten. Sein gewaltiges, aus über 600 Skulpturen und 300 Gemälden bestehende Œuvre ließ Eberlein zugleich zu einem der komplettesten Künstler seiner Zeit werden

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.

Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.

Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.

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