Horst Janssen:
Bild "Merkblatt 1. galeri brockstedt", gerahmt

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Horst Janssen: Bild "Merkblatt 1. galeri brockstedt", gerahmt

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Kurzinfo

Ausstellungsplakat | Farbdruck | handsigniert | Modellrahmen | Format 63 x 98 cm

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Horst Janssen: Bild "Merkblatt 1. galeri brockstedt", gerahmt

Original-Ausstellungsplakat für die Ausstellung aus dem Jahre 1978, von Hand signiert, gedruckt in 4 Farben. Gerahmt im Modellrahmen. Format 63 x 98 cm.

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1929-1995

Der Künstler Horst JanssenKaum ein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich selbst so oft im Porträt dargestellt wie Horst Janssen (*14. November 1929 in Hamburg - 31. August 1995 ebenda). Die Gründe für den Erfolg seiner Selbstbildnisse erklärt Janssen folgendermaßen: "... weil eine komödiantische Veranlagung mich in den Stand setzt, mir mein Gesicht nach Bedarf ganz überzeugend mal heiter-jung, mal melancholisch, mal wild und ein anderes Mal wild-verwüstet-aufgeschwemmt und geradezu aufregend erscheinen zu lassen. Meine zeichnerische Fertigkeit, das jeweilige Spiegelbild sehr genau, aber mit der so außerordentlich wichtigen Untertreibung zu konterfeien, liefert dann den Eindruck der vom Publikum so begehrten Ehrlichkeit." Neben den Selbstporträts sind die Bildnisse von Frauen von großer Bedeutung für Janssens Werk.

Horst Janssen wuchs in Oldenburg auf und studierte an der Landeskunstschule Hamburg. Eine Ausstellung seiner Werke in Hannover markierte 1965 seinen künstlerischen Durchbruch und wanderte durch alle großen deutschen Städte; Zahlreiche Ausstellungen im Ausland schlossen sich an. Bald stand Janssen in kundigen Kreisen entschieden unter Genieverdacht, galt auf jeden Fall aber als begnadeter Zeichner, Grafiker und Lithograf.

Janssen war Künstler durch und durch. Stets führte er Skizzenblock und Stift mit sich, unablässig kommentierte er seine Umwelt: die Freunde (nicht zuletzt: Freundinnen), die Natur, seine umfassende Lektüre - und in hundertfacher Variation immer wieder sich selbst. Durch seine ihm eigene Strichführung, die er mit harter Wirkung ausführte, gelang ihm ein brillanter Ausdruck, gleichviel, ob es um die für ihn so typischen sarkastischen Kommentare zur Gegenwart oder um eine Liebeserklärung an das gezeichnete Modell ging.

Im Jahr 1993, zwei Jahre vor seinem Tod, wurde die "epochale Ausnahmeerscheinung" (Wolfgang Hildesheimer) zum Ehrenbürger der Stadt Oldenburg ernannt. Hier steht auch seit 2000 das Horst Janssen-Museum, das sich seinem enorm umfangreichen Werk widmet (das bislang in sieben Bänden vorliegende Werksverzeichnis reicht gerade bis 1980).

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