Julius Thomas Tamar:
"Zauberer", Version in Bronze

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Julius Thomas Tamar:
"Zauberer", Version in Bronze

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 99 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze | handgefertigt | Höhe 38 cm

http://www.arsmundi.de

Julius Thomas Tamar: "Zauberer", Version in Bronze

Ein Mantel verhüllt dezent die Macht des Magiers, der langgestreckte Körper unterstreicht die überirdische Erscheinung. Den Oberkörper nach vorne gebeugt teilt er als Ratgeber seine Weisheit mit den Mächtigen und Bedürftigen. Denen, die unter seinem Schutz stehen, gewährt er Sicherheit und Trost, doch die dunklen Mächte erleben seine unverhüllte Kraft. Ein neues Meisterwerk von Julius Tamar, exklusiv ediert von ars mundi.

Signierte und nummerierte Weltauflage 298 Exemplare, verteilt auf 2 Versionen. Höhe 38 cm. Edition in feiner Bronze. Limitierte Auflage 99 Exemplare, im Wachsausschmelzverfahren von Hand gegossen.

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Julius Thomas TamarDen Schalk im Nacken hatte der 1949 in Schlesien geborene und heute in Münster lebende Tamar eigentlich schon immer. Und so provozierte und überraschte er die Kunstwelt mit Humor und Fantasie bereits auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Polen, Frankreich, Italien, Ungarn, Russland und Jugoslawien.

Julius Thomas Tamar kombiniert bei seinen Objekten klassische Motive mit seiner ureigenen, stets humorvollen Sichtweise. So schafft er Skulpturen von besonderer Liebenswürdigkeit. Kein Wunder also, dass seine Objekte sich bereits in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen West- und Osteuropas und der USA wiederfinden.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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