Paul Wayland Bartlett:
Skulptur "Torso einer Frau" (1895), Version in Bronze

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Paul Wayland Bartlett: Skulptur "Torso einer Frau" (1895), Version in Bronze

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Skulptur "Torso einer Frau" (1895), Version in Bronze

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Kurzinfo

Museums-Replikat | Bronze | handpatiniert | Höhe 40 cm

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Paul Wayland Bartlett: Skulptur "Torso einer Frau" (1895), Version in Bronze

Original in Stein und Bronze, Musée d'Orsay, Paris. Eine Variante in reiner Bronze befindet sich im Smithsonian American Art Museum, Washington D.C. Ermutigt durch Auguste Rodin gestaltete Bartlett diesen sitzenden Frauenakt als Fragment und verleiht dem Werk so eine besondere Intimität. Der Torso wird zum fertigen Kunstwerk erhoben und verbindet auf diese Weise die klassische Bildhauerei mit der Moderne.

Höhe 40 cm. Edition in feiner Bronze. Gegossen von Hand im Wachsausschmelzverfahren, von Hand patiniert.

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1865-1925

Der Amerikaner Paul Wayland Bartlett kam bereits im Alter von 9 Jahren nach Paris, wo er unter Emmanuel Frémiet und Pierre Cavelier an der École des Beaux-Arts studierte. Hier traf er auch Auguste Rodin, in dessen Atelier er arbeitete und von dem er entscheidend beeinflusst wurde. Im Alter von 15 Jahren durfte er bereits eine Büste im Pariser Salon ausstellen, mit 22 gewann er dort eine der begehrten Medaillen und mit 24 wurde er sogar selbst ein Mitglied der Salon Jury.

Unter seinen bekanntesten Arbeiten befinden sich monumentale Werke wie die Reiterstatue von Lafayette auf dem Place du Carrousel in Paris sowie die ausdrucksvollen Statuen von Columbus und Michelangelo in der Kongress-Bibliothek in Washington D.C. Bartlett blieb jedoch sein Leben lang Paris treu, wo er 1925 verstarb.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.

Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.

Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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