Echnaton-Porträtkopf mit aufgesetzter Krone

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Echnaton-Porträtkopf mit aufgesetzter Krone

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Kurzinfo

Museums-Replikat | Kunstguss | handgefertigt | 2teilige Reduktion | Gesamthöhe 23,5 cm

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Echnaton-Porträtkopf mit aufgesetzter Krone

Als Amenophis IV den Thron Ägyptens bestieg, glaubten die Menschen im Alten Ägypten an unzählige Gottheiten. Nach einigen Jahren seiner Herrschaft beschloss der mit Nofretete vermählte Pharao die Ernennung eines neuen, einzigen Gottes für sein Land. Der Kult des Sonnengottes Aton war geboren, eine Erscheinungsform des Re, der die Sonnenscheibe als Quelle allen Lebens symbolisieren sollte. Amenophis IV verbot seinem Volk den Glauben an die alten Götter und nannte sich fortan Echnaton ("der dem Aton gefällt"). Für den neuen Gott Aton wurde die alte Hauptstadt Theben als Sitz des königlichen Hofes aufgegeben und die neue, glanzvolle Residenzstadt Achet-Aton gegründet. Im "Horizont von Aton", dem heutigen Amarna, wurden unter offenem Himmel prachtvolle Tempel erbaut, um die wohltuenden Sonnenstrahlen Atons zu empfangen. Die neue Religion bedeutete für die Menschen im Alten Ägypten, ihren Glauben an das Weiterleben nach dem Tod im gesegneten Land des Westens aufzugeben. Dort, wo die Sonne unterging, konnte Aton als Schöpfer des Lebens nicht existieren und die Verstorbenen nicht auferwecken. Der Verlust dieser wichtigen Glaubensgrundlage spaltete die Bevölkerung in zwei Gruppen. Es kam zu heftigen Unruhen zwischen Anhängern und Gegnern des neuen Kultes um den Sonnengott Aton. Erst nach dem Tod des Pharaos fand die alte Religion unter Echnatons Sohn Tutanchamun zu ihrem Ursprung zurück. Kaum ein Pharao hat seine Zeitgenossen und die Nachwelt so fasziniert und beeinflusst wie Echnaton. Porträtkopf des Herrschers mit aufgesetzter Krone.
Original: Museum August Kestner Hannover. 18. Dynastie, um 1360 v. Chr., Amarna. 2teilige Reduktion als polymeres ars mundi Museums-Replikat, von Hand gegossen. Höhe mit Sockel: 23,5 cm.

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Frühzeit und Altes Reich (3000-2160 v. Chr.)
Schon in der Frühzeit, um 3000 v. Chr., fand die ägyptische Kunst ihren eigenen Stil. Regeln für die Darstellung wurden festgelegt, die 3000 Jahre Bestand hatten. Schrift und Bild waren eine Einheit. Den Beginn des Alten Reiches, um 2600 v. Chr., kennzeichnet die Stufenpyramide des Djoser in Sakkara, das erste Königsgrab in Pyramidenform, eine 545 x 280 Meter große, ganz aus Stein errichtete Plastik. Relief und Malerei dienten zur damaligen Zeit fast ausschließlich dem Fortleben des Menschen im Jenseits.

Zwischenzeit und Mittleres Reich (2155-1650 v. Chr.)
Eine neue Kunst, die an die an Höhepunkten reiche Kunst im Alten Reich anknüpfte, entstand nach der Wiedervereinigung des Landes unter König Mentuhotep I. um 2040 v. Chr. Ihren Höhepunkt erreichte die Kunst dieser Epoche mit den Königsbildnissen der späten 12. Dynastie mit Sesostris II. und Amenemhet III. Während der 13. Dynastie und der darauf folgenden Fremdherrschaft durch asiatische Invasoren (Hyksoszeit) ging die monumentale Kunst zurück. Kleinskulpturen wie Nilpferde und glasierte Tierfiguren aus gebranntem Ton verkörperten die Hoffnung auf Regeneration im Jenseits. Bevorzugte Grabbeigabe war der Skarabäus, vielfach mit dem Namen des Verstorbenen geschmückt, dessen Weiterleben nach dem Tode er sichern sollte.

Neues Reich (1550-1070 v. Chr.)
Auf die Vertreibung der "Hyksos" folgte eine Erneuerung des geistlichen Lebens und der bildenden Kunst. Der Tempel des Amun in Karnak und eindrucksvolle Sphinx-Alleen wurden gebaut. Mit dem Terrassentempel der Hadschepsut begann der Bau einer Reihe königlicher Totentempel auf dem Westufer des Nils bei Theben. Mit Beginn der Amarna-Zeit und der Herrschaft des Echnaton (Amenophis IV.) kehrte man von den Kolossalstatuen wieder zurück zu "menschlicheren" Maßstäben. Der König wurde nicht mehr in seiner erhabenen Göttlichkeit, sondern im Kreis seiner Familie mit dem Symbol der Strahlensonne dargestellt. Durch die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun und die darin enthaltenen Schätze erhielten wir einen tiefen Einblick in Kunst, Kultur und den Alltag eines ägyptischen Pharao der 18. Dynastie.
Unter den nachfolgenden Königen Sethos I. und Ramses II. erlebte Ägypten mit dem großen Säulensaal von Karnak, dem Felsentempel von Abu Simbel u.a. eine Bautätigkeit, die keine weitere Steigerung mehr zuließ. In der Plastik wurde der Stein durch Metall ersetzt. Die Großbronzen der 22. Dynastie leiteten schließlich zur Fülle der Götter- und Tierbronzen der Spätzeit über.

Spätzeit (712-332 v. Chr.)
In der Spätzeit der altägyptischen Geschichte steigerte sich die Tendenz, ältere Kunstwerke so nachzuahmen, dass es noch heute schwer fällt, zwischen einem Original z.B. des Mittleren Reiches und einer späteren "Wiederholung" des Werkes zu unterscheiden. Den Weg zurück zu den Ursprüngen suchte man auch in den vielräumigen Grabpalästen, die während der 26. Dynastie in Theben entstanden. Hier wurden der Nachwelt noch einmal alle bedeutenden religiösen Schriften der Vergangenheit überliefert.

Griechische / Römische Zeit (332 v. Chr. - 395 n. Chr.)
Als es Alexander dem Großen 332 v. Chr. gelang, die Perser aus Ägypten zu vertreiben, wurde er als Befreier gefeiert und in Memphis zum König gekrönt. Nach Alexanders Tod 323 v. Chr. zerfiel das Reich durch andauernde Nachfolgestreitigkeiten, bis sich schließlich Alexanders General Ptolomäos im Jahre 305 die Herrschaft über Ägypten sicherte und eine Dynastie gründete, die 300 Jahre an der Macht blieb.
Mit der Ermordung ihres Bruders Ptolomäos XIII. im Jahre 48/47 v. Chr. übernahm Kleopatra VII. die alleinige Regierungsmacht. Der römische Feldherr Julius Caesar, der vergeblich versucht hatte, zwischen Kleopatra und ihrem Bruder zu vermitteln, geriet schließlich selbst in Bedrängnis und sah sich gezwungen, die bei Alexandria vor Anker liegende ägyptische Flotte in Brand zu setzen. Kleopatra gebar Caesar einen Sohn, dessen Thronansprüche sie zu sichern suchte. Nach Caesars Tod verband sie sich mit Markus Antonius, dessen Siege Ägypten ein letztes Mal die Herrschaft über den vorderen Orient einbrachten. Die Auseinandersetzungen mit Octavian, dem späteren Kaiser Augustus, endeten 31 n. Chr. mit einer Niederlage für Markus Antonius. Er ging zu Kleopatra zurück und wählte gemeinsam mit ihr den Freitod. So wurde Ägypten eine Provinz Roms.

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Plastische Darstellung von Kopf und Schulter des Menschen.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Sammelbegriff für alle Gussverfahren, die ars mundi durch spezialisierte Kunstgießereien ausführen lässt.

Steinguss
Entspricht dem Kunstmarmor, mit dem Unterschied, dass statt Marmorpulver der zu replizierende Stein in pulverisierter Form verwendet wird.

Kunstbronze
Hier wird Bronzepulver polymer gebunden. Durch spezielle Politur und Patinierungstechniken erhält die Oberfläche des Gusses ein Aussehen, das dem der Bronze entspricht.

ARA-Holzkopie
Um größtmögliche Originaltreue zu garantieren, wird ein künstlich hergestelltes Holzimitat als Basismaterial verwendet, das in Dichte, Bearbeitbarkeit, Farbe und Oberflächenstruktur die typischen Holzeigenschaften aufweist.

Keramikguss
Bei Keramikguss wird in der Regel Gießton verwendet, der dann gebrannt und evtl. glasiert wird. An Stelle der üblichen Kautschukformen müssen bei Keramikguss - wie auch bei der Porzellanherstellung - oft komplizierte Gipsformen verwendet werden.

Bronzeguss
Hier kommt in der Regel das Jahrtausende alte Wachsausschmelzverfahren zum Einsatz. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Weiterführende Links:
ARA Kunst
Bronzeguss
Wachsausschmelzverfahren

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