Salvador Dalí:
Bild "Die Liebenden - Das Königreich" (1979), gerahmt

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Salvador Dalí: Bild "Die Liebenden - Das Königreich" (1979), gerahmt

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Limitiert, 125 Exemplare | nummeriert | signiert | Farblithografie auf Bütten | gerahmt | Format 80 x 60 cm (H/B)

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Salvador Dalí: Bild "Die Liebenden - Das Königreich" (1979), gerahmt

Ovid (43 v. Chr. bis ca. 17 n. Chr.) avancierte durch seine formale Meisterschaft, seinen urbanen Witz und seine schöpferische Fantasie zum bekanntesten Autor Roms. Wegen seiner Ars amatoria, einem galant-erotischen Meisterwerk über die Kunst der Verführung und Liebe, wurde er von Kaiser Augustus ins Exil verbannt.

Salvador Dalí schuf nach Ovids Versen eine Reihe brillanter Farblithografien, von denen 21 im Mappenwerk "L'Art d'aimer d'Ovide" und 6 unter dem Titel "Die Liebenden" erschienen. Im Blatt "Das Königreich" ist der Kaiser selbst als Schleppenträger der angebeteten Schönen zu sehen.

Original-Farblithografie 1979. Limitierte Auflage 1.195 Exemplare, davon 125 auf Velin d'Arches-Bütten, nummeriert G1-G125, handsigniert. Werkverzeichnis-Nr. ML 1567, aus dem Mappenwerk "L'Art d'aimer d'Ovide", unter dem Titel "Les Amoureux". Blattformat 74 x 54 cm (H/B). Gerahmt in silberfarbener Massivholzleiste. Format 80 x 60 cm (H/B).

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1904-1989 - Jahrhundertkünstler aus Spanien, Hauptverteter des Surrealismus

Salvador DalíSeine Provokationen schockierten die Kunstwelt, seine Visionen begeisterten die Massen. Salvador Dalí gehörte zweifellos zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte. Ob als Maler, Grafiker, Illustrator, Bildhauer, Bühneninszenator oder Schriftsteller - stets betrat Dalí neue Wege und setzte Maßstäbe für bestehende und kommende Generationen.

Für Salvador Dalí ist Malerei die Verbildlichung seiner Fantasie, die durch eine selbst geschaffene Realität angeregt wird. Für ihn sind Träume und Halluzinationen die reale Welt. Die Thematik seiner Werke ist durch die stete Selbsterforschung und den Einfluss von Freuds Psychoanalyse geprägt.

Der Hauptvertreter des veristischen Surrealismus begann seine Ausbildung an der Akademie von Madrid, wurde aber wegen seines aufrührerischen Verhaltens von dieser verwiesen. Jedoch studierte er weiterhin die Bilder alter Meister, deren Motivik sich in seinen eigenen Werken wiederfindet. Sein Frühwerk ist geprägt vom Kubismus und dem italienischen Futurismus.
Durch Vermittlung Mirós schloss er sich 1928 dem Kreis der Surrealisten an. Dort lernte er Gala, die Muse der Surrealisten, kennen. Sie wurde seine Lebensgefährtin und Modell zahlreicher Bilder.
Der vielseitige Künstler befasste sich nicht nur mit Malerei und Bildhauerei sondern auch mit dem Film. Zusammen mit Buñuel entstand 1929 "Der andalusische Hund". Ein Jahr später folgte sein erstes Buch, in dem er seine "paranoisch-kritische Methode" erläutert.
1940 ging Dalí für acht Jahre in die USA und arbeitete dort hauptsächlich in der Mode- und Werbebranche. Nach Spanien zurückgekehrt, bekannte er sich zum Katholizismus und fügte immer mehr religiöse und mythologische Themen in sein Werk ein.

Die bizarren Formen und Figuren in seinen Bildern weichen oft von der Realität ab und werden mit absurden Gegenstandskombinationen zu einer fantastischen Traumwelt verbunden. Dabei besitzen sie trotz allem einen erstaunlichen Realismus. Für Salvador Dalí war ein wesentliches Element seiner Kunst und seines Verhaltens die inszenierte Provokation.

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Eine in ganz Europa und Amerika wirkende Richtung in der modernen Kunst. Sie sucht im Anschluss an die Psychoanalyse Sigmund Freuds die eigentliche Wirklichkeit im Unterbewussten. Der Surrealismus verwertet Traum- und Rauscherlebnisse sowie hypnotische Zustände als Quelle künstlerischer Eingebung.

Zu den bedeutendsten Malern und Bildhauern des Surrealismus gehören Max Ernst, Salvador Dalí, Giorgio de Chirico, Yves Tanguy, Joan Miró, René Magritte.

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