Ernst Fuchs:
Granatblüten-Collier

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Ernst Fuchs: Granatblüten-Collier

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 980 Exemplare | nummeriert | signiert | punziert | 925er-Sterlingsilber | vergoldet | Format 3,5 x 4,2 cm

http://www.arsmundi.de

Ernst Fuchs: Granatblüten-Collier

Die Blüte entfaltet sich bei Fuchs aus einer stilisierten Vase, einer Allegorie für das Herz als Gefäß der Liebe. Aus dem Zentrum der Blüte entspringt das Leben, von hier aus wachsen die Früchte, aus denen neue Pflanzen hervorgehen. Der Künstler beschreibt auch eine christlich ikonografische Dimension seines Werkes: So ist der Granat das Symbol der "ewigen, der göttlichen Liebe", die Perlen sind Sinnbild von Reinheit und wahren Emotionen.

Original-Künstlerentwurf mit einem Almandin und drei Zuchtperlen, aufwändig von Hand in einer Juwelierkunst gearbeitet. Halsreif aus vergoldetem 925er-Sterlingsilber mit Kippverschluss. Format des Anhängers 3,5 x 4,2 cm. Jedes Exemplar ist rückseitig nummeriert, signiert und punziert. Anhänger aus vergoldetem 925er Sterlingsilber. Limitierte Auflage 980 Exemplare. ars mundi Exklusiv-Edition.

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1930-2015

Ernst FuchsDer 1930 in Wien geborene Ernst Fuchs stellte schon während seines Studiums an der Wiener Akademie seine Werke 1946/47 gemeinsam mit anderen jungen Künstlern dem Publikum vor. Er gehörte zu den Mitbegründern der Wiener Schule des Fantastischen Realismus.
Diese Kunstströmung entstand um 1945 in Wien und grenzt sich bewusst von der abstrakten Kunst ab. Die Künstler setzten sich in ihren Werken mit dem französischen Surrealismus, den Erfahrungen der Neuen Sachlichkeit und der Pittura metafisica sowie den fantastischen Elementen der Wiener Vorkriegskunst auseinander. Ernst Fuchs Werk hat entscheidend das Verständnis für die Kunst des 20. Jahrhunderts mitgeprägt.

Die Motive sind komplexe Sinnbilder, die die Bedrängnisse des Menschen zwischen Leben und Tod darstellen. Es dominieren biblische und mythologische Darstellungen. Die Motive des Alten und Neuen Testaments sind von bewusst verrätselter und visionärer Ausdruckskraft. Diese Rätsel sollen dem Betrachter wie dem Künstler Erkenntnis und Lösung bringen.

Seine Auseinandersetzung mit den heterogenen Kunsttraditionen führte ihn zu einem eigenen Historismus. Er vermischte, zum Teil auch in polemisch gemeinter Form, die Stile miteinander. In seinem ersten Buch "Architectura caelestis/Die Bilder des verlorenen Stils", 1964 erschienen, legte er seine künstlerische Auffassung dar.

Den fantasievollen Bilderfindungen, oft verfremdet durch surreale Elemente, haftet etwas mystisches und vielfach auch erotisches an. Fuchs gesamtes Werk wird immer wieder von biblischen Motiven durchzogen. Sie münden in dem einzigartigen Buchobjekt, der Ernst-Fuchs-Bibel.

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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