Louis C. Tiffany:
Tischleuchte "Green Dragonfly"

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Louis C. Tiffany: Tischleuchte "Green Dragonfly"

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Kurzinfo

Handgefertigt | American Art Glas | Metallfuß | Höhe 44 cm | 1 x 60 Watt | für Leuchtmittel der Energieeffiziensklassen A++ bis E

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Louis C. Tiffany: Tischleuchte "Green Dragonfly"

Nach der berühmten, um 1900 von Louis Comfort Tiffany geschaffenen Libellenlampe. Die auch "Wasserjungfer" und "Demoiselle" genannte Libelle mit ihren blitzenden irisierenden Lichtreflexen galt als Symbol verführerischer und gefährlicher weiblicher Schönheit und war ein faszinierendes Motiv für die von spektakulären Farbeffekten besessenen Art Nouveau-Glaskünstler. Bei diesem Objekt schweben Libellen rund um den Schirm und den mit 179 Glasmosaiken belegten Metallfuß. Der Schirm ist in aufwändiger Handarbeit aus 179 einzeln eingefassten Elementen aus American Art Glas gestaltet. Gesamthöhe 44 cm. Mit traditionellem Handzugschalter, für 1 Leuchte max. 60 Watt. Für Leuchtmittel der Energieeffiziensklassen A++ bis E.

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1848-1933 - amerikanischer Glaskünstler und Maler

Der Glaskünstler des Jugendstils Louis Comfort TiffanyDer Liebhaber des Jugendstils wird von den Werken Tiffanys durch florale Motive, fließende Formen und bunt schillerndes Glas in eine Welt von anmutiger Eleganz entführt.

Der 1848 in New York geborene Maler und Glaskünstler Louis Comfort Tiffany entwickelte ein bestimmtes Verfahren zur Herstellung des zerbrechlichen Materials, das unter dem Warenzeichen "Tiffany Favrile glass" ab 1894 firmierte. Durch Zugabe von metallischen Salzen und Harzlösungen entsteht der lüstrierende Effekt des blaugrünen oder silbrigviolett schillernden in unregelmäßigen Wellen verlaufenden Dekors.

In der Pariser Weltausstellung von 1900 stellte er seine heute nur noch kurz als Tiffany-Lampen bezeichneten Leuchtobjekte vor. Verschiedenfarbiges Glas, kunstvoll gestaltete Bronzefüße und sinnlich erotische Figuren lassen die Gebrauchsgegenstände zu Kunstwerken besonderen Reizes werden. Die Stengelgläser in Blütenkelchform, seine bauchigen Vasen, aber auch die berühmten Kirchenglasfenster zeugen von großer Farb- und Formvielfalt. Das philosophische Stilprinzip des Fin de Siècle, Natur und Kunst miteinander zu verbinden, findet in den Objekten Tiffanys seine reichste Ausführung.

Typisch für die Jahrhundertwende war das Bestreben der Künstler sogenannte Gesamtkunstwerke zu erzeugen. Die gestalterischen Tätigkeiten betrafen alle Lebensbereiche bis hin zum Schmuck. Diesen Bereich erschloss sich der Sohn des Schmuckkünstler Charles Lewis Tiffany, als er nach dem Tod des Vaters 1902 dessen Juweliergeschäft übernahm. 1933 verstarb Tiffany 84-jährig in New York.

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Deutsche Bezeichnung für die Kunst zwischen 1890 und 1910. Der Name entstammt der ab 1896 in München erscheinenden Zeitschrift "Jugend". International wird die Stilrichtung auch als Art Nouveau (Frankreich), Modern Style (England) oder Sezessionsstil (Österreich) bezeichnet.

Der Jugendstil eroberte ganz Europa und es entstanden unzählige Objekte, deren Spektrum von der Malerei, dem Kunstgewerbe bis zur Architektur reicht. Eine Forderung des Jugendstils war die künstlerische Formgebung von Alltagsgegenständen, d.h. Schönheit und Zweckmäßigkeit sollten miteinander verbunden werden. Die geforderte Einheit des Künstlerischen konnte nur durch individuell geprägte Formgestaltung erreicht werden, die den Jugendstil zu einer Vorstufe der Moderne werden ließen. Das wesentliche Merkmal des Jugendstils ist eine lineare, oft asymmetrische Ornamentik, deren Vorbilder vor allem in der Natur und Pflanzenwelt zu suchen sind.

Bedeutende Jugendstilzentren bildeten sich in München, Darmstadt, Brüssel, Paris und Nancy (Glaskunst von Emile Gallé). In Wien prägten Otto Wagner und J. Hoffmann die Architektur dieser Zeit. Gustav Klimt schuf Gemälde, die dem Geist des Jugendstils sinnliche Gestalt gaben.

Weiterführende Links:
Art Déco

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