Lyonel Feininger:
Bild "Nermsdorf (I)" (1925), gerahmt

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Lyonel Feininger: Bild "Nermsdorf (I)" (1925), gerahmt

Lyonel Feininger:
Bild "Nermsdorf (I)" (1925), gerahmt

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Limitiert, 800 Exemplare | Reproduktion, Kupfertiefdruck auf Kunstdruckpapier | gerahmt | Passepartout | Format 66,5 x 94 cm (H/B)

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Lyonel Feininger: Bild "Nermsdorf (I)" (1925), gerahmt

Dieses Werk Feiningers zeigt die mittelalterliche Gemeinde Nermsdorf im Weimarer Land. Hier lenkt er den Blick auf die aus der Ansiedlung ragende Dorfkirche - die damals noch ihren charakteristischen Zwiebelturm trug, der 1988 durch einen Brand zerstört wurde.
Original: Öl auf Leinwand, 1925, Privatbesitz.

Limitierte Auflage 800 Exemplare. Kupfertiefdruck mit 6 Farben auf Kunstdruckpapier etwa 270g. Diese Technik erlaubt feinste Details, brillante Farben und Farbverläufe. Blattformat 58 x 81 cm (H/B). Gerahmt in Massivholzrahmung mit Schrägschnittpassepartout. Format 66,5 x 94 cm (H/B).

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1871-1956

Lyonel Feininger ist bekannt für seine vom Kubismus und von der Kunst Robert Delaunays angeregten Straßen-, Stadt- und Schiffsdarstellungen, die sich aus prismatisch gebrochenen Formen zusammensetzen.

Der Maler und Grafiker wurde 1871 in New York als Sohn deutscher Musiker geboren. Mit 16 Jahren kam er anlässlich einer Konzertreise seiner Eltern erstmals nach Deutschland und blieb dort, um an der Hamburger Kunstgewerbeschule und später an der Königlichen Akademie in Berlin zu studieren. Nach einem Studienaufenthalt in Paris lebte und arbeitete er viele Jahre in Deutschland, wo er der Künstlergruppe "Blauer Reiter" nahestand und seit 1919 als Meister für die grafischen Werkstätten das "Bauhaus" in Weimar, Dessau und Berlin prägte.

Feininger hat, neben Schlemmer, das Ordnungsideal des Bauhauses am deutlichsten verwirklicht. Für ihn ist der Ausgangspunkt nicht die menschliche Figur, sondern die Architektur, der strenge geometrische Aufbau der Formen, den er an den Kirchen der Gotik beobachten konnte. Seine Studien der Architektur deutscher Kleinstädte begründeten seinen lichtdurchfluteten, prismenartigen Stil, der Vorbild für viele werden sollte.

Zuerst widmete sich Feininger deutschen Stadtansichten und Kirchen. In der Zeit des Nationalsozialismus galten Feiningers Werke offiziell als "entartet", was ihn 1937 veranlasste, nach New York zurückzukehren. Hier entstanden seine berühmten Impressionen der Architektur Manhattans und New Yorks.

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Richtung der modernen Kunst. Der Begriff kommt vom Lateinischen Wort Cubus = Würfel. Die Kubisten griffen eine Äußerung von Paul Cézanne auf, wonach die Wirklichkeit auf Kubus, Kegel und Kugel reduziert werden könne. Darstellerisch ging es um die Mehransichtigkeit des Bildgegenstandes.

Meister des Kubismus sind Georges Braque, Pablo Picasso, Juan Gris, Fernand Léger. Alexander Archipenko ist der Plastiker unter den Kubisten.

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