Camille Pissarro:
Bild "Der Boulevard Montmartre an einem Wintermorgen" (1897), gerahmt

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Camille Pissarro: Bild "Der Boulevard Montmartre an einem Wintermorgen" (1897), gerahmt

Camille Pissarro:
Bild "Der Boulevard Montmartre an einem Wintermorgen" (1897), gerahmt

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Kurzinfo

Limitiert, 199 Exemplare | nummeriertes Zertifikat | Reproduktion auf Leinwand | Keilrahmen | Museumsrahmung | Format 69 x 57 cm

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Camille Pissarro: Bild "Der Boulevard Montmartre an einem Wintermorgen" (1897), gerahmt

Die französischen Meisterwerke des 19. Jahrhunderts aus dem Metropolitan Museum of Art in New York zu Gast in Berlin, Neue Nationalgalerie, vom 1. Juni bis 7. Oktober 2007! Begleitend zu dieser Ausstellung erschienen die herausragendsten Gemälde der Ausstellung in limitierter Auflage von nur je 199 Exemplaren: Die hochwertigen Museumsreproduktionen wurden von Hand auf Künstlerleinwand gearbeitet und auf Keilrahmen gespannt. Die Leinwandstruktur ist fühl- und sichtbar. Reliefartige Pinselstrukturen werden aufwändig von Hand aufgetragen. Erlesene Massivholzrahmungen unterstreichen das exklusive Erscheinungsbild. Mit rückseitig aufgebrachtem nummeriertem Limitierungszertifikat.
Original: Öl auf Leinwand, The Metropolitan Museum of Art, New York.

Gemäldereproduktion auf Leinwand, limitierte Auflage 199 Exemplare. Mit Massivholz-Museumsrahmung, wie abgebildet. Format 69 x 57 cm.

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1830-1903

Der französische Maler und Grafiker Camille Pissarro gilt als einer der Mitbegründer des französischen Impressionismus. Neben Monet und Sisley war er einer der ersten impressionistischen Landschaftsmaler. Dabei wurde er nie müde, ein und denselben Naturausschnitt immmer wieder in den verschiedensten Stimmungen und Beleuchtungen zu malen, um das wechselnde Farbenspiel des Lichts einzufangen. Erst in seinem Spätwerk thematisiert er auch das Großstadtleben. Neben zahlreichen Gemälden hinterließ er über 200 Radierungen und Lithografien. Für die Kunstauffassung seiner Zeit ist der Briefwechsel mit seinem Sohn Lucien ein wichtiges Zeugnis.

Der am 10.7.1830 auf der kleinen Antilleninsel St.Thomas geborene Pissarro begann 1852 in Caracas zwei Jahre lang mit einem Freund zu malen, um dann ab 1855 in Paris an der École des Beaux-Arts und der freien Académie Suisse zu studieren. In den Bildern dieser Zeit, stark tonigen Stimmungslandschaften, ist besonders der Einfluss von Corots Stil zu spüren.

Erst durch seinen Kontakt mit Claude Monet 1859 verstärkten sich die impressionistischen Elemente in seiner Malerei. Zum freien Umgang mit der Farbe, um Luft und Lichteindrücke wiederzugeben, fand er nach einem Besuch in London 1870/71 durch das Studium von Turners Gemälden. Zurück in Frankreich arbeitete er eng mit Paul Cézanne in Pontoise und Auvers-sur-Oise zusammen. Es entstanden seine ersten Stillleben. Eine Phase des Pointillismus um 1885 ist durch den Kontakt mit George Seurat zurückzuführen. Durch sein Engagement bei den unabhängigen Ausstellungen der Impressionisten wurde er zu einem der wichtigsten Künstler dieses Stils.

Jedoch brachten erst die 90er Jahren dem Vater von sieben Kindern die gewünschte künstlerische Anerkennung. Seine Einzelausstellungen in Paris, wo er am 13.11.1903 starb, wurden zu großen Erfolgen. Nun stehen nicht mehr Felder, Wiesen und Obstgärten sondern die Großstadt mit ihren vielen Gesichtern im Zentrum seiner Motivwahl. Noch heute bestechen seine Bilder durch ein Höchstmaß an Freiheit, Frische und betörender Farbigkeit.

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Die um 1870 in der französischen Malerei entstandene Stilrichtung des Impressionismus verdankt ihren Namen dem Landschaftsbild Claude Monets 'Impression, soleil levant'. Nach anfänglicher Ablehnung trat sie einen wahren Siegeszug an.

Maler wie Claude Monet, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir u.a. schufen Motive aus dem täglichen Leben, Stadt- und Landschaftsszenen in einem hellen, natürlichen Licht.

Der Impressionismus ist als eine Reaktion auf die Malerei der Akademien zu sehen: Nicht die Betonung des Inhaltlichen mit einem nach festen Regeln gestalteten Bildaufbau wurde angestrebt, sondern der Gegenstand, wie er im jeweiligen Augenblick, in einem oft zufälligen Ausschnitt, erscheint, stand im Mittelpunkt. Die Wirklichkeit wurde in ihrer ganzen Farbenvielfalt in einer natürlichen Beleuchtung gesehen. An Stelle der Ateliermalerei trat die Freilichtmalerei.

Mit der Aufhellung der Palette und der Auflösung fester Konturen ging ein neuer Umgang mit der Farbe einher. Die Farben wurden vielfach nicht mehr auf der Palette gemischt, sondern auf der Leinwand so nebeneinander gesetzt, dass der endgültige Eindruck erst im Auge des Betrachters, mit gewissem Abstand, entsteht. Im "Pointillismus" (mit Malern wie Georges Seurat oder Paul Signac) wurde dieses Prinzip dann ins Extrem geführt.

Außerhalb Frankreichs wurde der Impressionismus in den Werken der Maler wie Max Slevogt, Max Liebermann oder Lovis Corinth in Deutschland oder auch von James A. M. Whistler in den USA aufgenommen.

In der Bildhauerkunst äußerte sich der Impressionismus nur bedingt. Bei den Werken von Auguste Rodin, der als einer der Hauptvertreter gilt, zeigt sich eine Auflösung der Oberflächen, bei der das Spiel von Licht und Schatten in die künstlerische Aussage einbezogen wird. Auch Degas und Renoir schufen Skulpturen.

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