Wilhelm Lehmbruck:
Skulptur "Mutter mit Kind" (1907), Version in Kunstmarmor

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Wilhelm Lehmbruck: Skulptur "Mutter mit Kind" (1907), Version in Kunstmarmor

Wilhelm Lehmbruck:
Skulptur "Mutter mit Kind" (1907), Version in Kunstmarmor

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Kurzinfo

Edition in Kunstmarmor | patiniert | Format 25,5 x 26 x 22 cm (B/H/T) | Gewicht ca. 5,7 kg

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Wilhelm Lehmbruck: Skulptur "Mutter mit Kind" (1907), Version in Kunstmarmor

Das Thema "Mutter und Kind" beschäftigte Lehmbruck lebenslang. Die Fassung von 1907 ist ein zentrales Werk seiner ersten Pariser Ausstellung; es zeigt die Mutter als glücklich-liebende und ist noch deutlich der klassischen Bildhauerei verpflichtet. Lehmbrucks überragender Sinn für Maß und Proportion kündigt die plastische Verdichtung späterer Arbeiten bereits an. Die Skulptur entstand nach Lehmbrucks erster Italienreise und dürfte in ihrer Pietà-Gebärde an den dort bewunderten Alten Meistern orientiert sein.

Bildhauermodell nach der Originalvorlage, Format 25,5 x 26 x 22 cm (B/H/T). Edition in weißem Kunstmarmor. Polymeres ars mundi Museums-Replikat, von Hand gegossen und von Hand patiniert. Gewicht ca. 5,7 kg.

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1881-1919

Wilhelm Lehmbruck zählt neben Ernst Barlach und Käthe Kollwitz zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Glückliche Umstände führten den Sohn eines Bergarbeiters an eine Kunstgewerbeschule und 1901 schließlich an die Kunstakademie Düsseldorf, wo er Meisterschüler von Karl Janssen wurde.

Im Jahre 1904 hinterließ die erste große Rodin-Ausstellung in Deutschland nachhaltigen Eindruck bei dem Studenten. Sein künstlerisches Umfeld bestimmte maßgeblich die Entwicklung Lehmbrucks: In Paris begegnete er 1910 Matisse, Archipenko, Brancusi und Modigliani, die seinen Weg zur expressionistischen Plastik förderten.

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Bei Kunstmarmor wird das Marmorpulver polymer gebunden. Kunstmarmor zeichnet sich durch eine fein weiße Oberfläche aus, die der des Marmor sehr nahe kommt.

Weiterführende Links:
Polymere

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Künstlerische Bewegung, die im frühen 20. Jahrhundert den Impressionismus ablöste.

Der Expressionismus ist die deutsche Form der Kunstrevolution in Malerei, Grafik und Bildhauerkunst, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Werken von Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Paul Gauguin ihre Vorläufer fand. Die Expressionisten versuchten, zu den Urelementen der Malerei vorzustoßen. Mit kräftigen, ungebrochenen Farben in großen Flächen, der Betonung der Linie und der dadurch angestrebten suggestiven Ausdruckskraft kämpften sie gegen den Kunstgeschmack des etablierten Bürgertums an.

Die wichtigsten Vertreter des Expressionismus waren die Gründer der Brücke: Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Otto Mueller, sowie Franz Marc, August Macke u.a.

Meister des Wiener Expressionismus sind Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Unter den Bildhauern ist Ernst Barlach der Berühmteste.

Die französische Form des Expressionismus ist der Fauvismus.

Weiterführende Links:
Brücke
Fauvismus

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