Paul Cézanne:
Bild "La Montagne Sainte-Victoire" (um 1894), gerahmt

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Paul Cézanne: Bild "La Montagne Sainte-Victoire" (um 1894), gerahmt

Paul Cézanne:
Bild "La Montagne Sainte-Victoire" (um 1894), gerahmt

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ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | nummeriert | Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | Keilrahmen | Galerierahmung | Format 83 x 67 cm

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Paul Cézanne: Bild "La Montagne Sainte-Victoire" (um 1894), gerahmt

In mehr als 60 Werken setzte Cézanne sich mit "seinem" Berg auseinander. Original: Öl auf Leinwand, Cleveland Museum of Art, Cleveland.

Brillante Wiedergabe im Fine Art Giclée-Verfahren auf Künstlerleinwand, auf einen Keilrahmen aufgezogen. Limitierte Auflage 499 Exemplare, mit rückseitiger Nummerierung und Zertifikat. Gerahmt in handgearbeiteter Echtholz-Galerierahmung. Format 83 x 67 cm. Exklusiv bei ars mundi.

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1839-1906

"Ich male nicht einfach wie ich sehe, ich male wie ich fühle": Paul Cézanne (1839-1906) schuf mit seinen postimpressionistischen Bildern entscheidende Ausgangspunkte für die Malerei des 20. Jahrhunderts. Insbesondere Kubisten und Fauvisten wie Pablo Picasso und Henri Matisse führten ihre Kunst direkt auf Cézanne zurück. Als einer der ersten Maler veränderte Cézanne in seinen Gemälden bewusst Formate und Perspektiven, um besondere Lebendigkeit und Effekte zu erzielen.

Der Sohn eines kleinen Bankiers wurde am 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence geboren. Die sehr späte künstlerische Anerkennung machte Cézanne Zeit seines Lebens finanziell abhängig von seinem Vater. Erschwerend kamen die Abweisungen der Pariser Ecole des Beaux-Arts und die stete Ablehnung der Salons hinzu und ließen ihn immer mehr zu einem menschenscheuen Einzelgänger werden. Das vom Vater gewünschte Jurastudium aufgebend, bildete er sich letztlich selbst als Autodidakt aus und schulte sich an den Werken Rubens, Delacroixs und Poussins. Häufig arbeitete er im Kreis der Impressionisten und stellte mit ihnen aus. Jedoch distanzierte er sich von deren Stil, da er eine "feste und dauerhafte Malerei" schaffen wollte, die nur in einigen Merkmalen, wie der Aufhellung der Palette und der atmosphärisch-flimmernden Farbigkeit, impressionistisch war.

Cézanne malte fast ausschließlich Landschaften der Umgebung von Aix-en-Provence, Stillleben und Szenen alltäglichen Inhalts, in denen er nicht die sichtbare Natur sondern das Wahrgenommene wiedergeben wollte. Er entwickelte eine neue Raum-, Form- und Farbauffassung, die für nachfolgende Malergenerationen richtungsweisend werden sollte. Zu Recht wird er als "Vater der Moderne" bezeichnet.

Die Bedeutung seiner Werke wurde erst nach seiner ersten Einzelausstellung in Paris 1895 erkannt. Es folgten weitere Ausstellungen und seine Bilder wurden zu hohen Preisen verkauft. Trotzdem zog er sich mehr und mehr zurück und seine Gesundheit verschlechterte sich zusehends. Auch seine Frau und sein Sohn, die beide in Paris lebten, konnten nicht mehr zu ihm durchdringen. Letztlich starb Cézanne einsam an einer Lungenentzündung in seinem Atelier in Aix-en-Provence am 22. Oktober 1906.

Dem „Mythos Cézanne“ wurde bereits ein Jahr später in einer großen Gedächtnisausstellung mit 56 seiner Gemälde gedacht.

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".

Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.

Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.

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Die um 1870 in der französischen Malerei entstandene Stilrichtung des Impressionismus verdankt ihren Namen dem Landschaftsbild Claude Monets 'Impression, soleil levant'. Nach anfänglicher Ablehnung trat sie einen wahren Siegeszug an.

Maler wie Claude Monet, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir u.a. schufen Motive aus dem täglichen Leben, Stadt- und Landschaftsszenen in einem hellen, natürlichen Licht.

Der Impressionismus ist als eine Reaktion auf die Malerei der Akademien zu sehen: Nicht die Betonung des Inhaltlichen mit einem nach festen Regeln gestalteten Bildaufbau wurde angestrebt, sondern der Gegenstand, wie er im jeweiligen Augenblick, in einem oft zufälligen Ausschnitt, erscheint, stand im Mittelpunkt. Die Wirklichkeit wurde in ihrer ganzen Farbenvielfalt in einer natürlichen Beleuchtung gesehen. An Stelle der Ateliermalerei trat die Freilichtmalerei.

Mit der Aufhellung der Palette und der Auflösung fester Konturen ging ein neuer Umgang mit der Farbe einher. Die Farben wurden vielfach nicht mehr auf der Palette gemischt, sondern auf der Leinwand so nebeneinander gesetzt, dass der endgültige Eindruck erst im Auge des Betrachters, mit gewissem Abstand, entsteht. Im "Pointillismus" (mit Malern wie Georges Seurat oder Paul Signac) wurde dieses Prinzip dann ins Extrem geführt.

Außerhalb Frankreichs wurde der Impressionismus in den Werken der Maler wie Max Slevogt, Max Liebermann oder Lovis Corinth in Deutschland oder auch von James A. M. Whistler in den USA aufgenommen.

In der Bildhauerkunst äußerte sich der Impressionismus nur bedingt. Bei den Werken von Auguste Rodin, der als einer der Hauptvertreter gilt, zeigt sich eine Auflösung der Oberflächen, bei der das Spiel von Licht und Schatten in die künstlerische Aussage einbezogen wird. Auch Degas und Renoir schufen Skulpturen.

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