Aubrey Beardsley:
Vier Bilder im Set

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Limitiert, je 199 Exemplare | Reproduktionen, Giclées auf Büttenkarton | Echtholzleiste | verglast | Format 28 x 39 + 30 x 39 cm

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Aubrey Beardsley: Vier Bilder im Set

Vier Fine Art Giclées auf geschöpftem Hahnemühle-Büttenkarton, gerahmt und luftdicht verglast. Limitierte Auflage je 199 Exemplare. Gerahmt in schwarzer Echtholzleiste mit Elfenbein, matt patiniert.

"The Peacock Skirt" (Das Pfauenkleid, 1894): Original: Illustration aus "Salome" von Oscar Wilde. Format 28 x 39 cm.

"John and Salome" (1894): Unverwendete Illustration zu "Salome" von Oscar Wilde. Die Zeichnung wurde erst 1907 veröffentlicht. Format 28 x 39 cm.

"Lanzelot and Elaine" (1893): "Wie Sir Lanzelot von Lady Elaine erkannt wurde". Original: Illustration aus "The book of King Arthur and his knights of the round table" von Thomas Malory. Format 30 x 39 cm.

"Tristan und Isolde" (1893): "Wie Morgan le Fay Sir Tristan einen Schild gab". Original: Illustration aus "The birth, life and acts of King Arthur" von Thomas Malory. Format 30 x 39 cm.

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1872-1898

Porträt des Künstlers Aubrey BeardsleyEin frühvollendeter Autodidakt: Aubrey Beardsley. Nur 25 Jahre lang währte das Leben des Aubrey Vincent Beardsley (1872-1898), nur sechs Jahre seine aktivste Schaffensperiode. Sie reichten, um ihn zu einem der bedeutendsten Illustratoren und Grafiker seiner Zeit zu machen - mehr als 1.000 Illustrationen, Buchvignetten, Karikaturen und Plakate entstanden, oft in enger Zusammenarbeit mit berühmten Autoren, allen voran Oscar Wilde.

Wie bei vielen Künstlern seiner Zeit hatte der japanische Holzschnitt großen Einfluss auf Beardsley. Die Kunstgeschichte rechnet ihn dem Jugendstil zu. Mit seinem ganz eigenen reduzierten Stil war er jedoch seiner Zeit voraus.

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Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".

Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.

Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.

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Deutsche Bezeichnung für die Kunst zwischen 1890 und 1910. Der Name entstammt der ab 1896 in München erscheinenden Zeitschrift "Jugend". International wird die Stilrichtung auch als Art Nouveau (Frankreich), Modern Style (England) oder Sezessionsstil (Österreich) bezeichnet.

Der Jugendstil eroberte ganz Europa und es entstanden unzählige Objekte, deren Spektrum von der Malerei, dem Kunstgewerbe bis zur Architektur reicht. Eine Forderung des Jugendstils war die künstlerische Formgebung von Alltagsgegenständen, d.h. Schönheit und Zweckmäßigkeit sollten miteinander verbunden werden. Die geforderte Einheit des Künstlerischen konnte nur durch individuell geprägte Formgestaltung erreicht werden, die den Jugendstil zu einer Vorstufe der Moderne werden ließen. Das wesentliche Merkmal des Jugendstils ist eine lineare, oft asymmetrische Ornamentik, deren Vorbilder vor allem in der Natur und Pflanzenwelt zu suchen sind.

Bedeutende Jugendstilzentren bildeten sich in München, Darmstadt, Brüssel, Paris und Nancy (Glaskunst von Emile Gallé). In Wien prägten Otto Wagner und J. Hoffmann die Architektur dieser Zeit. Gustav Klimt schuf Gemälde, die dem Geist des Jugendstils sinnliche Gestalt gaben.

Weiterführende Links:
Art Déco

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