Gustav Klimt:
Buchkatalog "Sämtliche Gemälde" (Ausgabe 2012)

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Gustav Klimt: Buchkatalog "Sämtliche Gemälde" (Ausgabe 2012)

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660 Seiten | Hardcover | Format 29 x 39,5 cm

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Gustav Klimt: Buchkatalog "Sämtliche Gemälde" (Ausgabe 2012)

Zu Lebzeiten war Gustav Klimt ein umstrittener Star, der die Gemüter erhitzte. Seine Gemälde und Zeichnungen polarisierten nicht nur die Kunstszene, sondern auch die Presse und damit die Öffentlichkeit. "Ist Klimt ein Genie oder ein erotomaner Scharlatan?" war eine Frage, die damals in Wiens Kaffeehäusern, Salons und Redaktionen genussvoll debattiert wurde. Wie das Feuerwerk der Veranstaltungen zu Klimts 150. Geburtstag im Juli 2012 zeigte, ist das Interesse an seinem Werk ungebrochen. Beeindruckt vom medialen Stehvermögen dieses Künstlers beschloss Herausgeber Tobias G. Natter gemeinsam mit TASCHEN diese neue Publikation. Auf 660 Seiten werden Gustav Klimts Gemälde in voller Pracht präsentiert. In einer Reihe von Essays werden Reaktionen auf Klimts Werk im Verlauf seiner Karriere untersucht. Das Themenspektrum reicht dabei von seiner Darstellung der Frau bis zu seiner Hinwendung zur Landschaftsmalerei in der zweiten Lebenshälfte.

Klimts Gesamtwerk im Kontext des Fin de siècle. Katalog aller Gemälde. Exklusive Neuaufnahmen des Stoclet Frieses. Hardcover, 660 Seiten. Format 29 x 39,5 cm.

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1862-1918, österreichischer Maler, berühmter Vertreter des Wiener Jugendstils

Porträt des Künstlers Gustav KlimtAls Gustav Klimt (1862-1918) schon längst ein renommierter Künstler war, den Jugendstil der Wiener Ringstrasse durch seine Wandgemälde entscheidend geprägte hatte und Mitbegründer der Wiener Secession war, entstand sein "Goldener Stil". Durch byzantinische Mosaiken inspiriert, fügte er ornamentale Farbflächen in ein goldenes Bett wie gefasste Edelsteine. In seinen Bildprogrammen beschreibt Klimt den Lebensweg des Menschen, der, durch die Triebe negativ beeinflusst, seine Erlösung in dem Kuss findet. Die Körperdarstellungen besitzen eine subtile Erotik, gleichwohl deren Gestalten sich auflösen in ornamentalen, geometrischen Farbflächen. Dieses Stilprinzip wendet er nicht nur an für seine Paardarstellungen, sondern auch bei den Porträts reicher Damen und den Landschaftsbildern. Dieser flächige Stil ist heute Inbegriff für die intensivfarbige Kunst Klimts, die sein Werk aber erst ab 1905 charakterisiert.

Klimt verstand sich nicht nur auf Gold und Opulenz, er war auch ein genialer Zeichner. Er produzierte im Laufe seines Lebens zahlreiche Zeichnungen. Meist als Vorstudien zu größeren Werken.

Der Sohn eines Graveurs erlernte sein Handwerk an der Wiener Kunstgewerbeschule. Noch auf der Suche nach einem eigenen Ausdruck, ist sein frühes Werk geprägt von dem Historismus Hans Makarts, dem Künstlerfürsten der Donaumonarchie des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine Künstlergemeinschaft mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch bildend, erhielten die jungen Maler zahlreiche Aufträge für die Ausgestaltung der neuen Gebäude an der Wiener Ringstraße. Die Treppenhäuser des Wiener Burgtheaters oder des Kunsthistorischen Museums legen Zeugnis von dem historistischen Stil dieses Gemeinschaftsateliers ab.

Wie so viele junge und aufgeschlossene Künstler des Fin de Siècle wandte sich auch Gustav Klimt Ende der 1890er Jahre von der akademischen Tradition ab. Er gründete 1897 mit anderen Künstlern die "Wiener Secession", der er bis zu seinem Austritt 1905 als Präsident vorstand. Das eigene Ausstellungsgebäude der Secession ist auch heute noch Ort und Tempel für die neue junge Kunst.

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Deutsche Bezeichnung für die Kunst zwischen 1890 und 1910. Der Name entstammt der ab 1896 in München erscheinenden Zeitschrift "Jugend". International wird die Stilrichtung auch als Art Nouveau (Frankreich), Modern Style (England) oder Sezessionsstil (Österreich) bezeichnet.

Der Jugendstil eroberte ganz Europa und es entstanden unzählige Objekte, deren Spektrum von der Malerei, dem Kunstgewerbe bis zur Architektur reicht. Eine Forderung des Jugendstils war die künstlerische Formgebung von Alltagsgegenständen, d.h. Schönheit und Zweckmäßigkeit sollten miteinander verbunden werden. Die geforderte Einheit des Künstlerischen konnte nur durch individuell geprägte Formgestaltung erreicht werden, die den Jugendstil zu einer Vorstufe der Moderne werden ließen. Das wesentliche Merkmal des Jugendstils ist eine lineare, oft asymmetrische Ornamentik, deren Vorbilder vor allem in der Natur und Pflanzenwelt zu suchen sind.

Bedeutende Jugendstilzentren bildeten sich in München, Darmstadt, Brüssel, Paris und Nancy (Glaskunst von Emile Gallé). In Wien prägten Otto Wagner und J. Hoffmann die Architektur dieser Zeit. Gustav Klimt schuf Gemälde, die dem Geist des Jugendstils sinnliche Gestalt gaben.

Weiterführende Links:
Art Déco

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