Horst Antes:
Buch "Werkverzeichnis der Lithografien" - mit 3 Bildern

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Horst Antes: Buch "Werkverzeichnis der Lithografien" - mit 3 Bildern

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Buch: 238 Seiten, Format 37 x 30 cm | 3 Farblithografien auf Bütten, limitiert, 1.500 Exemplare, nummeriert

http://www.arsmundi.de

Horst Antes: Buch "Werkverzeichnis der Lithografien" - mit 3 Bildern

Bernd Lutze - Horst Antes - Werkverzeichnis der Lithografien 1957-1976 - Offsets, Siebdrucke, Holzschnitte und verwandter Techniken.

Dieses Werkverzeichnis von Bernd Lutze erfüllt die Funktion eines Catalogue raisonné für das druckgrafische Werk von Horst Antes, denn es präsentiert sämtliche Grafiken mit Abbildungen und detaillierter Beschreibung, die Antes zwischen 1957 und 1976 geschaffen hat. Besonders wertvoll wird es aber durch die drei eingebundenen Farblithografien auf Rives-Bütten. Werknummern 768 + 771(3) + 772. Gedruckt bei Matthieu, Dielsdorf/Zürich. Mit einem Vorwort von Klaus Gallwitz. Format 37 x 30 cm. 238 Seiten. Ganzleinen mit Schutzumschlag und Fadenheftung. Limitierte Auflage 1.500 Exemplare, im Druckvermerk nummeriert.

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*1936, Maler, Grafiker, Bildhauer, bekannt durch seinen Kopffüßler

Horst AntesDas Œuvre von Horst Antes, 1936 in Heppenheim a. d. Bergstraße geboren, hat die Kunst des 20. Jahrhundert nachhaltig beeinflusst. Nach seinem Studium an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei HAP Grieshaber, folgten bedeutende Einzelausstellungen z. B. in London, New York und Tokio.

Antes arbeitet als Maler, Bildhauer und Keramiker und ist der Neuen Figuration zuzurechnen, die sich Ende der 50er Jahre entwickelte und die, im Gegensatz zur abstrakten Kunst, wieder zur figürlichen Form zurückkehrte. Antes beschwört in seiner Farbigkeit und Symbolik die Geheimnisse der Empfindungen, den schicksalhaften Zwang zur Fortsetzung der Existenz und erklärt mit dem von ihm erfundenen "Kopffüßler" in heiter-ironischer Weise die Deformiertheit und Reduzierbarkeit des zivilisierten Menschen.

Er erhielt schon in jungen Jahren die wichtigen deutschen und internationalen Kunstpreise, u.a. 1961 Kunstpreis Junger Westen, Recklinghausen. 1962 Villa-Romana-Preis. 1963 Villa-Massimo-Preis. UNESCO-Preis für Malerei anlässlich der 33. Biennale in Venedig 1966, Premio Marzotto-Europa, Valdagno 1968. Teilnahme an der documenta III, IV und V. 1965-67 (und 1984-2000) Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe. 1967-68 Gastprofessur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Berlin. 1991 Kunstpreis des Landes Baden-Württemberg, Hessischer Kulturpreis und Großer Preis der Biennale San Paolo.

Seit 1971 lebt Horst Antes als freier Künstler in Karlsruhe und Italien. In Deutschland machten ihn seine Skulpturen für die Bundesgartenschau 1967 auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Heute werden seine Bilder und Plastiken in vielen großen Sammlungen und Museen auf der Welt ausgestellt, z.B. im Guggenheim-Museum New York, Staatsgalerie München, Sprengel-Museum Hannover oder in der Kunsthalle Hamburg.

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