Pablo Picasso:
Bild "Paloma & Claude" (1950)

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Pablo Picasso: Bild "Paloma & Claude" (1950)

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Kurzinfo

Limitiert, 2.000 Exemplare | Lithografie auf Bütten | gerahmt | Format 52 x 71 cm

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Pablo Picasso: Bild "Paloma & Claude" (1950)

Die zwei nebeneinander liegenden Porträts der beiden Kinder Picassos, Paloma und Claude, zeigen aufs Schönste die Fertigkeit Picassos, mit reduzierten Mitteln in einem Motiv Spannung zu vermitteln. In nahezu kalligraphischer, an asiatische Tuschmalerei erinnernder Manier ist das Gesicht Palomas herausgearbeitet. Im Gegensatz dazu steht das Bildnis Claudes, das sich aus dicht aneinander gelegten Tupfen heraus kristallisiert. Die somit entstandene Zweiteilung des Blattes in Hell und Dunkel lässt einen Kontrast entstehen, der durch die gleichmäßig sanfte Ruhe in den Gesichtszügen der beiden Kinder wieder gelöst wird.

Das Ende der 1940er und die ersten Jahre der 1950er brachten für Pablo Picasso eine Zeit der inneren Ruhe und familiären Stabilität. Mit Françoise und den Kindern Paloma und Claude lebte er abwechselnd in Paris und Südfrankreich. Picasso genoss offensichtlich das Leben als Familienmensch, entstand doch zu dieser Zeit eine Reihe von Werken, in denen das Motiv seiner Familie eine für ihn sonst ungewöhnlich dominante Rolle einnahm.

Das berühmte Atelier Mourlot in Paris wurde zu Picassos zweitem Wohnzimmer. Hier verbrachte er ganze Tage und Wochen und es entstanden hunderte lithografische Studien, denen er sich in dieser Zeit bevorzugt widmete.

Original-Lithografie 1950, Auflage 2.000 Exemplare auf Bütten. Mit zwei Mittelfalzen als Einbandumschlag für das Werkverzeichnis Mourlot "Picasso - Lithographe II". Werkverzeichnis Mourlot 186, Bloch 664. Motivgröße/Blattformat 32,2 x 52 cm. Format im handgearbeiteten Rahmen mit Echtgoldauflage und entspiegeltem Glas 52 x 71 cm wie Abbildung.

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1881-1973 - Jahrhundertkünstler aus Spanien

Pablo Picasso"Die Malerei ist stärker als ich; sie zwingt mich zu machen, was sie will." (Pablo Picasso)

Mit 12 Jahren konnte er bereits malen wie Raffael, mit 20 konnte ihm kein Universitätsprofessor mehr große Erkenntnisse in Sachen Kunst vermitteln. Als Pablo Picasso im biblischen Alter von 91 Jahren verstarb, hinterließ er der Welt ein Gesamtwerk von über 40.000 Arbeiten - und die Gewissheit, der bedeutendste Künstler des 20. Jahrhunderts gewesen zu sein.

Pablo Ruiz Picasso (25. Okt. 1881 Malaga - 8. April 1973 Mougins) befand sich sein Leben lang auf der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksmitteln. Stets kombinierte er schier unendlichen Einfallsreichtum mit Mut zu radikalen Neuerungen. Mit unvergleichlicher Wandlungsfähigkeit präsentiert sein Werk die moderne Kunst in immer neuer Gestaltung: lebendig, facettenreich und anregend. Dabei bleibt Picassos Kunst stets gegenständlich: Frauen, Harlekine, Flamenco-Gitarren, Friedenstauben und schwarze Stiere: Was sein Auge auch erfasste - es ist und bleibt durchdrungen von Picassos unwiderstehlichen Charisma.
Zudem begeistert sein Werk immer wieder, da es in keinen Stil zu pressen ist, vielseitig und überraschend bleibt. „Nieder mit dem Stil! Hat Gott vielleicht einen Stil? Er hat die Gitarre geschaffen, den Harlekin, den Dackel, die Katze, die Eule, die Taube. Genau wie ich. Elefant und Walfisch, das geht ja noch, aber Elefant und Eichhörnchen? Eine wilde Mischung! Er hat geschaffen, was es nicht gab. Ich auch.“

Nachdem Picasso bereits mit 19 Jahren seine erste Einzelausstellung in Barcelona hatte, zog es ihn in die Kunstmetropole der Jahrhundertwende, nach Paris. Schnell stieg sein Stern am Künstlerhimmel auf und er wurde zum gefeierten Star. Am Anfang stehen die Blaue und Rosa Periode. Dann entwickelte er zusammen mit Georges Braque aus der Kunst der Naturvölker eine neue revolutionäre Kunst, den Kubismus. In den 20er Jahren wurden seine Motive monumental und klassizisierend. Anschließend machte sich der Kontakt mit den Surrealisten auch in seinen Werken bemerkbar. Seinen künstlerischen Höhepunkt erreichte er dann mit dem Wandgemälde Guernica, das unter den Eindrücken des spanischen Bürgerkrieges entstand. Nach dem zweiten Weltkrieg zog er sich nach Südfrankreich zurück und wendete sich besonders der Lithografie und der Keramik zu.

Seine Bildfindungen sind immer wieder Spiegel seines eigenen Lebens. Seine Lebensgefährtinnen und seine Kinder sowie der Stierkampf, für den er sich lebenslang begeisterte, stellen die Hauptthemen in seinem monumentalen Oeuvre dar. In zahlreichen Variationen porträtierte Picasso sich selbst, aber auch historische Maler wie Degas, Manet oder Toulouse-Lautrec an der Staffelei.

Von jedem Material und jeder Technik ließ sich Pablo Ruiz Picasso zur Kreation neuer Kunstwerke anregen: Wachskreide, Öl auf Leinwand, Seide, Skulpturen, Keramik - die Vielseitigkeit des großen Spaniers war überwältigend.

Picassos Künstlerkollege Max Ernst meinte einmal: "... Gegen den kann doch niemand ankommen, der ist doch das Genie." Dieses Urteil des großen Surrealisten unterstreicht den einzigartigen Rang, den Picasso in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einnimmt.

Die Versteigerung des Nachlasses von Picassos langjähriger Lebensgefährtin Dora Maar war das große Pariser Auktionsereignis des ausgehenden Jahrhunderts. Die Sammlung, die ihresgleichen sucht, erzielte Höchstpreise. Besonders groß war die Nachfrage nach Picassos Zeichnungen, die bei weitem den Rahmen der Schätzungen sprengte. Dora Maar hat einmal über Picasso gesagt: "Wenn die Frauen in seinem Leben wechseln, ändert sich alles andere auch, das Haus, der Lieblingsdichter, der Freundeskreis, der Stil." Zeit seines Lebens suchte er mit den verschiedensten Künstlerischen Mitteln nach immer neuen Ausdrucksmöglichkeiten.

Noch heute erreichen hochkarätige Ausstellungen in aller Welt Rekordbesucherzahlen, die von seiner ungebrochenen Popularität zeugen.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

 

 

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