Hans-Jörg Hamann:
Bild "Feuer und Wasser" (2012) (Original / Unikat), ungerahmt

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Hans-Jörg Hamann: Bild "Feuer und Wasser" (2012) (Original / Unikat), ungerahmt

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Bild "Feuer und Wasser" (2012) (Original / Unikat), ungerahmt

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Unikat | signiert | Acryl auf Leinwand | ungerahmt | Format 56 x 66 cm

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Hans-Jörg Hamann: Bild "Feuer und Wasser" (2012) (Original / Unikat), ungerahmt

Acryl auf Leinwand 2012, signiert. Ungerahmt. Format auf Keilrahmen gespannt 56 x 66 cm.

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Porträt des Künstlers Hans-Jörg HamannHans-Jörg Hamann ist Zeit seines Lebens ein kreativer Kopf. Schon früh begann er zu malen. Als 14-jähriger Flüchtling verdiente er bei seiner Mutter lebend Geld dazu, indem er ohne Vorlagen das malte, was die vom Krieg traumatisierten Menschen als bloße Erinnerungen bei sich trugen - Erinnerungen an friedliche Zeiten, an Heimat (Wohnstätte, Landschaft) oder Familie.

Hamann setzt seit mehr als 50 Jahren Schaffenszeit - zunächst unbewusst, schnell jedoch gezielt - in all seinen Arbeiten auf die Unschärfe als künstlerisches Mittel. Sei es früher als Creative Director und Produkt-Manager eines japanischen Großkonzerns oder heute, als Entwickler einer 100-prozentig ökologischen Alternative zur herkömmlichen, umweltschädigenden Jeans-Veredlung: Unschärfe zeigt Hamann übrigens häufig auf seinen Gemälden.
Die Gemälde, die Hamann in Unschärfe malt sollen den Gefühlen des Betrachters und den Farben des Lichtes mehr Raum geben und Gegenständliches der Entdeckung überlassen. In dieser Betrachtungsweise versucht Hamann häufig auch seine ökologischen Bedenken zu umweltschädlichen produktionellen Abwassereinleitungen über die Gemälde mit ins Spiel zu bringen. "Meine Gemälde sollen anstoßen, aber nicht Ekel erzeugen. Mit Abstraktionen finde ich immer einen reizvollen Weg", sagt Hans-Jörg Hamann.

In Abstraktion und räumlicher Dimension kennt der Künstler Hamann keine Grenzen: Über den Rand malend, ob rund, ausgepolstert oder eckig und sogar mitten in die Bildflächen hinein, wird zum Teil die Leinwand bis zu zehn Zentimeter von einem zweiten, dahinter gespannten Rahmen auch sicht- und fühlbar in die Tiefe gezogen. Auch damit überschreitet Hamann die bisherigen maltechnischen Grenzen deutlich. Wolken und Wasser werden gewöhnlich blau vorgemalt und mit Weiß sowie mit weiß abgetönten Farben übermalt.
Weiß, die Hauptfarbe in der Malerei, und ein Übermalen gibt es bei Hamann nicht. Außerdem haben die biologischen Malsubstanzen eine schnelle Anfangsreaktionszeit, die ein Nacheinander meist nicht zulässt. Hamann kann rechts und links malen und das kann er sogar gleichzeitig. Mit dieser Technik überlistet er die scheinbaren Hindernisse und macht wunderschöne Wolkenbilder.

Hamann, der aus dem Hannoveranischen stammt, lebt seit Jahren in Vietnam.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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