Images

Friedensreich Hundertwasser: Bild "(224) Der große Weg"

Friedensreich Hundertwasser:
Bild "(224) Der große Weg"

Details

440,00 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Product Actions

Add to cart options
Bestell-Nr. IN-775093.R1
Lieferzeit: in ca. 2 Wochen

Kurzinfo

Reproduktion | Folienprägung | Massivholzleiste | Format 80 x 81 cm

http://www.arsmundi.de

Friedensreich Hundertwasser: Bild "(224) Der große Weg"

Die Spirale ist eines der großen Themen, denen wir in Hundertwassers Schaffen immer wieder begegnen. Für Hundertwasser ist die Spirale das Symbol des Lebens, das sich aus einer winzigen Zelle entwickelt, langsam und organisch wächst und schließlich in der Unendlichkeit vergeht. Organisch, wie Wachstumsringe, legt sich eine Windung des großen Weges um die andere, in einer Farbenharmonie, wie sie sonst nur die Natur selbst hervorbringen kann: Farben und Formen als Musik für das Auge.

Hochwertige Reproduktion mit Folienprägung. Gerahmt in einer silberfarbenen Massivholzleiste. Format 80 x 81 cm. Der Große Weg. The big Way. Le grand Chemin, 1955. (Wien, Österreichische Galerie). © 2012 Stiebner Verlag GmbH, München, und Gruener Janura AG, Glarus, 15. Auflage 27501-29000.

mehr
Friedensreich Hundertwasser: Bild "(224) Der große Weg" 5.00 5 1

Verarbeitung, Qualität und besonders das Bild sehr gut mit toller Wirkung! Problemlose Lieferung.

2014-7-2

Friedensreich HundertwasserFriedensreich Hundertwasser (1928-2000) war eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten. Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen – und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer aufgetragen worden als in den Bildern Hundertwassers.

Hundertwassers Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bildeten die Kernpunkte seines Schaffens. Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Hundertwassers Kunst war gegen die eintönige, von bloßer Ratio durchdrungene, verwaltete Lebenswirklichkeit gerichtet. An die Stelle gerader Linien, die uns in unserer von ihm als „geometrisiert“ gescholtenen Welt umgeben, setzte er natürliche Formen; das allgegenwärtige Grau ersetzte er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.

Seine Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern solle, in den Alltag der Menschen einzudringen habe. Wenn er sich daher später intensiv der „angewandten“ Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: „Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern.“

Kunst hat für Hundertwasser immer mit individueller Kreativität zu tun. Der seriellen Großproduktion jeglichen Dings stand er genauso skeptisch, ja feindlich gegenüber wie der rein funktionellen Architektur. Nur in handwerklicher Arbeit, war er überzeugt, ließen sich seine Ideen und Entwürfe in ihrer ganzen harmonischen Schönheit umsetzen.