Friedensreich Hundertwasser:
Seidentuch "Jacquis Sharing"

Images

Friedensreich Hundertwasser: Seidentuch "Jacquis Sharing"

Friedensreich Hundertwasser:
Seidentuch "Jacquis Sharing"

Details

290,00 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Product Actions

Add to cart options
Bestell-Nr. IN-778448
Lieferzeit: in ca. 2 Wochen

Kurzinfo

100% Seide | 15 Farben | Format 120 x 120 cm

http://www.arsmundi.de

Friedensreich Hundertwasser: Seidentuch "Jacquis Sharing"

Die Struktur des zugrunde liegenden Werkes 741 Jacquis Sharing beschrieb Hundertwasser als "Kreiswellen von ins Wasser geworfenen Steinen" und erläuterte, es zeige das Gefühl eines In- und Miteinander, das die Allheilmittel Anteilnahme und Nächstenliebe erst möglich macht. Die Idee des "Sharing", des Teilens, - eine tiefe Empathie und brüderliche Liebe - ist nach Hundertwasser ein Schlüsselwort einfühlsamer Menschen der Antipoden.

Die leuchtenden Farben kommen auf der matt schimmernden Seide besonders gut zur Geltung. Serigrafie auf reiner Seide (Crêpe de Chine) in 15 Farben rouliert. Format 120 x 120 cm.

Die abgebildeten Werke sind urheberrechtlich geschützt. Es ist insbesondere nicht gestattet, diese Abbildungen zu kopieren, zu bearbeiten, auszudrucken oder zu veröffentlichen. Zuwiderhandlungen werden straf- und zivilrechtlich verfolgt.

The displayed works of art are protected under the copyright. In particular, it is not permitted to reproduce, to alter, to print or to publish these works of art. Violations will be prosecuted according to civil and criminal law.

mehr
Friedensreich Hundertwasser: Seidentuch "Jacquis Sharing" 5.00 5 1

Ein wunderbares Tuch in tollen Farben.

2015-1-20

1928-2000

Friedensreich HundertwasserFriedensreich Hundertwasser war eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten. Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen - und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer aufgetragen worden als in den Bildern Hundertwassers.
Seine Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bildeten die Kernpunkte seines Schaffens. Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Immer wieder stellte Friedensreich Hundertwasser seine künstlerische Popularität in den Dienst ökologischer Projekte. Der Schutz des Regenwaldes und der Ozeane, Aufforstungskampagnen oder Kampagnen gegen den Walfang, Werbung für öffentliche Verkehrsmittel in den Städten - all dies und mehr fand seine tatkräftige Unterstützung. Ökologie war ihm schon ein Anliegen, als das Wort weiten Kreisen kaum mehr als ein unverständliches Fremdwort war.

Hundertwassers Kunst war gegen die eintönige, von bloßer Ratio durchdrungene, verwaltete Lebenswirklichkeit gerichtet. An die Stelle gerader Linien, die uns in unserer von ihm als "geometrisiert" gescholtenen Welt umgeben, setzte er natürliche Formen; das allgegenwärtige Grau ersetzte er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.
Seine Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern solle, in den Alltag der Menschen einzudringen habe. Wenn er sich daher später intensiv der "angewandten" Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: "Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern."

Kunst hat für Hundertwasser immer mit individueller Kreativität zu tun. Der seriellen Großproduktion jeglichen Dings stand er genauso skeptisch, ja feindlich gegenüber wie der rein funktionellen Architektur. Nur in handwerklicher Arbeit, war er überzeugt, ließen sich seine Ideen und Entwürfe in ihrer ganzen harmonischen Schönheit umsetzen.

mehr