Jörg Immendorff:
Bild "Gerhard Schröder" (2007)

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Jörg Immendorff: Bild "Gerhard Schröder" (2007)

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Limitiert, 100 Exemplare | nummeriert | signiert | datiert | Farbserigrafie auf Bütten | ungerahmt | Format 100 x 70 cm

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Jörg Immendorff: Bild "Gerhard Schröder" (2007)

Nicht erst nach seinem Tod gehören Jörg Immendorffs Arbeiten auf dem internationalen Kunstmarkt zu den gefragtesten. Bereits schwer erkrankt, nahm er den Auftrag an, das offizielle Porträt Gerhard Schröders für das Bundeskanzleramt zu malen. Nur wenige Monate vor seinem Tod entstand 2007 mit Hilfe seiner Assistenten ein goldenes, rätselhaftes Bildnis seines Freundes, das die FAZ "sehr eigenwillig" und die Zeit "eine unfromme, (...)freche Ikone" nannte. Um Schröders Schultern herum tummeln sich Affen - die Symboltiere der Künstler. Immendorff erklärt diese als Hommage an den Kanzler, der sich stets um die Anliegen von Künstlern gekümmert habe.

Original-Farbserigrafie, 2007. Auflage: 100 Exemplare auf Bütten, nummeriert, handsigniert und datiert. Ungerahmt. Motivgröße 71 x 54 cm. Blattformat 100 x 70 cm.

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1945-2007, deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer

Jörg ImmendorffJörg Immendorff, geboren in Bleckede, zählt zu den bedeutendsten deutschen Kunstschaffenden der Gegenwart mit weltweiter Anerkennung.

In den 70er Jahren entwickelte er eine betont gegenstandsbezogene Formensprache mit symbolischen, kunsthistorischen und politischen Anspielungen. "Jedes Immendorff-Bild ist die kritische Darstellung einer kulturpolitischen Situation", schreibt Lorand Hegyi über den Künstler, dessen Bilder heute zum Bestand der bedeutendsten Museen der Welt gehören.

Durch die Freundschaft mit dem 1976 noch in der DDR lebenden Maler A.R. Penck entwickelte der Maler und Bildhauer Jörg Immendorff eine Historienmalerei, die das Thema der deutschen Teilung reflektiert und kritisch betrachtet. In diesem Jahr begann er die Serie der sechzehn großformatigen Bilder "Café Deutschland". Vorbildhaft wirkte seine hier zum Ausdruck kommende plakative und stilpluralistische Malweise.

Immendorffs politische Ambitionen traten schon während seiner Ausbildung an der Düsseldorfer Akademie zu Tage. Einer seiner Lehrer war Josef Beuys, mit dem er eng zusammenarbeitete.
Die von ihm gegründete LIDL-Akademie, Lidl wurde von Immendorff als Pseudonym verwendet, vertrat politisch orientierte Kunst. Er versteht seine politisch engagierten Bilder als eine Kunst, die im Dienste des Volkes und der Werktätigen stehen. Immendorff ist der Utopist unter den Malern: "Ich bin der einzige Maler in der Kunstgeschichte, der an einer Utopie gearbeitet hat, die dann konkret wurde“ (Deutsche Wiedervereinigung).

In der Skulptur ist sein Stil von einer Expressivität geprägt, die dem der Künstlergemeinschaft "Die Brücke" vergleichbar ist. Auch hier werden den historischen und sozialen Fragen eindringlich nachgespürt.

Seine Gemälde und Plastiken werden in umfangreichen Ausstellungen bedeutender Museen dem interessierten Kunstpublikum präsentiert.

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

 

 

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