Rembrandt Bugatti:
Skulptur "Bettelnder Elefant", Bronze

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Rembrandt Bugatti: Skulptur "Bettelnder Elefant", Bronze

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Kurzinfo

Limitiert, 100 Exemplare | nummeriert | Bronze + Marmor | Format gesamt 37 x 30 x 15 cm (B/H/T) | Gewicht 11 kg

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Rembrandt Bugatti: Skulptur "Bettelnder Elefant", Bronze

Rembrandt Bugatti hatte Tiere schon früh zu seinen zentralen Motiven gemacht. Porträtierte er anfangs nur einheimische Tiere, machte er bald als einer der ersten Künstler in der europäischen Kunstgeschichte exotische Tiere zum Gegenstand seiner Bildhauerei. Bugatti hatte ein außergewöhnliches Gespür dafür entwickelt, seine Motive in ihren prägnantesten Momenten festzuhalten, wie es ihm auch beim "Bettelnden Elefanten" hervorragend gelungen ist.

Skulptur in feiner Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Limitierte Auflage 100 Exemplare, nummeriert. Auf einem schwarzen Marmorsockel. Format inkl. Sockel 37 x 30 x 15 cm (B/H/T). Gewicht 11 kg.

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1884-1916

Der Italiener Rembrandt Bugatti (1884-1916) war einer der herausragenden Bildhauer des frühen 20. Jahrhunderts. Er war so außergewöhnlich talentiert, dass er nur kurz eine Kunstakademie besuchte und dennoch im Alter von nur 16 Jahren seine erste Plastik auf der Frühjahrsausstellung in Mailand ausstellte. Schnell wurde sein Name in ganz Europa bekannt. Über 300 Plastiken schuf der Bruder des berühmten Automobilkonstrukteurs Ettore Bugatti in seinem nur kurzen Leben.

Rembrandt Bugatti hatte Tiere schon früh zu seinen zentralen Motiven gemacht. Porträtierte er anfangs nur einheimische Tiere, machte er bald als einer der ersten Künstler in der europäischen Kunstgeschichte exotische Tiere zum Gegenstand seiner Bildhauerei. Bugatti hatte ein außergewöhnliches Gespür dafür entwickelt, seine Motive in ihren prägnantesten Momenten festzuhalten.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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