Gustave Caillebotte:
Taschenschirm "Paris im Regen"

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Gustave Caillebotte: Taschenschirm "Paris im Regen"

Gustave Caillebotte:
Taschenschirm "Paris im Regen"

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Kurzinfo

Automatik | Länge 32 cm | Ø Schirm 100 cm

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Gustave Caillebotte: Taschenschirm "Paris im Regen"

Schirm mit dem Motiv von Gustave Caillebotte "Paris im Regen". Automatikschirm mit Polyesterbespannung und Fiberglasspeichen. Teleskopstock, gummierter Knauf. Länge 32 cm (zusammengefaltet). Durchmesser 100 cm.

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1848-1894

Ungewöhnliche Perspektiven und Kompositionen überraschen in Caillebottes Bildern, der am 19.8.1848 in Paris geboren wurde. Der sehr wohlhabende Ingenieur hatte nur kurze Zeit an der École des Beaux-Arts studiert und lernte lieber von seinen Künstlerfreunden. Als großer Mäzen der Impressionisten verband ihn vor allem die Freundschaft mit Monet und Renoir. Anfänglich standen für ihn noch die arbeitenden Menschen im Mittelpunkt seines Schaffens. Aber den Ingenieur faszinierten besonders die moderne Technik und so wurde er zum Maler einer sich rasant verändernden Welt.

Stark von der Fotografie beeinflusst zeichnen sich seine Bilder häufig durch Gegenlichtdarstellungen aus. Die gewagten Bildausschnitte und der oft unbefangene Zugriff auf ein Thema ziehen den Betrachter unmittelbar in das Bildgeschehen.

Seinen Künstlerfreunden half er durch Ankäufe ihrer Bilder aus der Not, so dass bei seinem Tod am 21.2.1894 auf seinem Landsitz in Petit Gennevilliers bei Paris 67 impressionistische Gemälde in seinem Besitz waren. Diese Werke vermachte er dem Louvre.

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Die um 1870 in der französischen Malerei entstandene Stilrichtung des Impressionismus verdankt ihren Namen dem Landschaftsbild Claude Monets 'Impression, soleil levant'. Nach anfänglicher Ablehnung trat sie einen wahren Siegeszug an.

Maler wie Claude Monet, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir u.a. schufen Motive aus dem täglichen Leben, Stadt- und Landschaftsszenen in einem hellen, natürlichen Licht.

Der Impressionismus ist als eine Reaktion auf die Malerei der Akademien zu sehen: Nicht die Betonung des Inhaltlichen mit einem nach festen Regeln gestalteten Bildaufbau wurde angestrebt, sondern der Gegenstand, wie er im jeweiligen Augenblick, in einem oft zufälligen Ausschnitt, erscheint, stand im Mittelpunkt. Die Wirklichkeit wurde in ihrer ganzen Farbenvielfalt in einer natürlichen Beleuchtung gesehen. An Stelle der Ateliermalerei trat die Freilichtmalerei.

Mit der Aufhellung der Palette und der Auflösung fester Konturen ging ein neuer Umgang mit der Farbe einher. Die Farben wurden vielfach nicht mehr auf der Palette gemischt, sondern auf der Leinwand so nebeneinander gesetzt, dass der endgültige Eindruck erst im Auge des Betrachters, mit gewissem Abstand, entsteht. Im "Pointillismus" (mit Malern wie Georges Seurat oder Paul Signac) wurde dieses Prinzip dann ins Extrem geführt.

Außerhalb Frankreichs wurde der Impressionismus in den Werken der Maler wie Max Slevogt, Max Liebermann oder Lovis Corinth in Deutschland oder auch von James A. M. Whistler in den USA aufgenommen.

In der Bildhauerkunst äußerte sich der Impressionismus nur bedingt. Bei den Werken von Auguste Rodin, der als einer der Hauptvertreter gilt, zeigt sich eine Auflösung der Oberflächen, bei der das Spiel von Licht und Schatten in die künstlerische Aussage einbezogen wird. Auch Degas und Renoir schufen Skulpturen.

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