Franz Marc:
Bild "Drei Pferde" (1912), gerahmt

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Franz Marc: Bild "Drei Pferde" (1912), gerahmt

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Bild "Drei Pferde" (1912), gerahmt

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | nummeriertes Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format 72 x 52 cm

http://www.arsmundi.de

Franz Marc: Bild "Drei Pferde" (1912), gerahmt

Tiere übten eine besondere Faszination auf ihn aus. Franz Marc hat nicht nur als Künstler auf das Genaueste ihre Anatomie studiert, sondern er wusste auch viel über ihr Verhalten und ihre Gebärden. Und so ziehen sich Tiermotive durch sein gesamtes künstlerisches Werk, insbesondere auch die Darstellung von Pferden. Es gibt zahlreiche Zeichnungen, die berühmte Kleinplastik "Zwei Pferde" aus den Jahren 1908/1909 - und natürlich nachmalig geradezu ikonisch gewordene Werke wie sein "Blaues Pferd" von 1911.
Die drei Pferde von 1912 zeigen Marcs Natur- und Kunstverständnis dabei besonders deutlich: Sie verschmelzen geradezu mit der sie umgebenden Natur. Farben und Formen von Tier und Landschaft fließen zu einem harmonischen Ganzen zusammen, das für Marc nichts weniger war als die universelle Einheit der Welt.
Original: Mischtechnik, Privatbesitz USA.

Authentische Wiedergabe im Fine Art Giclée-Verfahren direkt auf Künstlerleinwand aus 100% Baumwolle, auf Keilrahmen aufgezogen. Limitierte Auflage 499 Exemplare, mit rückseitig aufgebrachtem nummeriertem Zertifikat. In Massivholzrahmung. Format 72 x 52 cm. ars mundi Exklusiv-Edition.

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habe mich sehr über dieses schöne Bild gefreut

2015-3-13

1880-1916

Franz MarcFranz Marcs einzigartige Begabung wurde an der Münchner Akademie erkannt und gefördert. Auf mehreren Parisreisen begegnete er zum ersten Mal den Werken van Goghs, die ihn maßgeblich beeindruckten und ihm halfen, eine eigenständige künstlerische Sprache zu entwickeln. Über seinen Freund August Macke lernte er Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Alfred Kubin kennen, mit denen er 1911 die expressionistische Künstlervereinigung "Der Blaue Reiter" gründete. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde Marc zum Kriegsdienst eingezogen und fiel zwei Jahre später in den Grabenkämpfen vor Verdun.

Marc setzte sich mit dem Naturalismus, dem Jugendstil und dem französischen Impressionismus auseinander, suchte aber nach einer neuen Ausdruckssprache, um "das geistige Wesen der Dinge" darstellen zu können. Mit nie zuvor gekannter Konsequenz öffnete er den Weg für eine Kunst, in der Farben weit über die naturalistische Darstellung eine symbolische Bedeutung erlangten: „Jede Farbe muss klar sagen, wer und was sie ist, und muss dazu auf einer klaren Form stehen“, erklärte Marc. Blau ist bei ihm die Farbe des Geistigen, rot sind Liebe, Leidenschaft und Verletzlichkeit, gelb ist die Sonne und die Weiblichkeit.

Im Mittelpunkt seiner Malerei standen insbesondere Tiere, da diese im Gegensatz zu den Menschen für ihn Ursprünglichkeit und Reinheit symbolisierten. Genau wie Kandinsky suchte er nach der Erneuerung des Geistigen in der Kunst.

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Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".

Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.

Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.

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Künstlerische Bewegung, die im frühen 20. Jahrhundert den Impressionismus ablöste.

Der Expressionismus ist die deutsche Form der Kunstrevolution in Malerei, Grafik und Bildhauerkunst, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Werken von Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Paul Gauguin ihre Vorläufer fand. Die Expressionisten versuchten, zu den Urelementen der Malerei vorzustoßen. Mit kräftigen, ungebrochenen Farben in großen Flächen, der Betonung der Linie und der dadurch angestrebten suggestiven Ausdruckskraft kämpften sie gegen den Kunstgeschmack des etablierten Bürgertums an.

Die wichtigsten Vertreter des Expressionismus waren die Gründer der Brücke: Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Otto Mueller, sowie Franz Marc, August Macke u.a.

Meister des Wiener Expressionismus sind Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Unter den Bildhauern ist Ernst Barlach der Berühmteste.

Die französische Form des Expressionismus ist der Fauvismus.

Weiterführende Links:
Brücke
Fauvismus

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