Niki de Saint Phalle:
Seidenschal "L'alphabet mit weißem Grund" (1993)

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Niki de Saint Phalle: Seidenschal "L'alphabet mit weißem Grund" (1993)

Niki de Saint Phalle:
Seidenschal "L'alphabet mit weißem Grund" (1993)

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Kurzinfo

100% Seide (Crêpe de Chine) | Format 30 x 138 cm (B/L) | Version mit weißem Grund

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Niki de Saint Phalle: Seidenschal "L'alphabet mit weißem Grund" (1993)

Ständige Bewegung, die kurvenreiche Wellenlinie, der übersprudelnde Springbrunnen zählt zu den Kennzeichen der Kunst der fantasievollen Pariserin.

10-farbige Reproduktion auf reiner Seide Crêpe de Chine. Handrouliert. Format 30 x 138 cm. (B/L). Verpackt in einer von der Künstlerin gestalteten sechsfarbigen Hochglanz-Blechbox. Version mit weißem Grund.

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1930-2002

Niki de Saint PhalleDie Französin Niki de Saint-Phalle wurde mit ihren "Schießbildern" schlagartig bekannt: Bildern, auf denen sie unter einer Gipsschicht Farbbeutel befestigt hatte. Nach einem Schuss mit dem Gewehr ergoss sich die Farbe frei über die Bildfläche. Die abstrakte Fleckenmalerei der Nachkriegszeit wurde mit diesen Bildern in Frage gestellt, konnte doch jeder, ob Künstler oder nicht, durch einen Gewehrschuss solche Werke schaffen. Niki de Saint Phalle wurde Mitglied der Künstlergruppe "Nouveau Réalisme", die sich bemühte, Objekte aus der Alltagsrealität in die Kunst zu integrieren. Zu der Gruppe gehörten u.a. auch Daniel Spoerri oder Jean Tinguely, Niki de Saint Phalles späterer Mann.

Berühmt sind ihre "Nanas", Figuren aus Polyester und Gips, sinnenfrohe, poppig-bunte weibliche Gestalten, die körperliche Wärme und naive Liebenswürdigkeit ausstrahlen. "Vorboten eines neuen, matriarchalischen Zeitalters" hat Niki de Saint Phalle sie genannt. "Ich werde die größten Skulpturen meiner Generation machen. Größer. Höher und stärker als die der Männer." Ihre Nanas bevölkern heute viele Plätze und Museen der Welt. Viele Arbeiten entstanden zusammen mit Jean Tinguely, so die riesengroße Nana "Hon" für das Museum in Stockholm, die von innen begehbar war und in den Armen und Beinen Platz für eine Milchbar, eine Galerie und ein Kino bot.

Ein Höhepunkt im Schaffen von Niki de Saint Phalle ist der 1979 begonnene Tarot-Garten. Niki de Saint Phalle formulierte im Tarot Sinnbilder für komplexe Lebenssituationen und gesellschaftliche Wirklichkeiten: "Wenn das Leben ein Kartenspiel ist, dann sind wir geboren worden, ohne die Spielregeln zu kennen. Und doch müssen wir mitspielen. ... Ich bin davon überzeugt, dass diese Karten eine wichtige Botschaft enthalten… Dem Tarot verdanke ich ein besseres Verständnis der geistigen Welt und der Probleme im Leben - auch die Einsicht, dass jede Schwierigkeit gelöst werden muss, damit man erneute Hürden in Angriff nehmen kann, und schließlich die innere Einheit und die Gärten des Paradieses zu erreichen."

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