Memo-Spiel "Die Engel von Paul Klee" - von Boris Friedewald (Hrsg.)

Images

Memo-Spiel "Die Engel von Paul Klee" - von Boris Friedewald (Hrsg.)

Memo-Spiel "Die Engel von Paul Klee" - von Boris Friedewald (Hrsg.)

Details

16,99 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Product Actions

Add to cart options
Bestell-Nr. IN-823306
Lieferzeit: Sofort lieferbar

Kurzinfo

64 Karten | inkl. Begleittext + Anleitung | ab 4 Jahren

http://www.arsmundi.de

Memo-Spiel "Die Engel von Paul Klee" - von Boris Friedewald (Hrsg.)

Engel findet Engel:
Paul Klees Engel zum Auf- und Entdecken - das Legespiel mit seinen wundersamen Wesen begeistert alle, ganz gleich welchen Alters. Unter den 32 bezaubernden Motiven wird jeder seinen Lieblingsengel finden. Denn Paul Klee erfand die Engel neu - vom humorvollen "Schellenengel" bis zum zarten "Debut eines Engels", von "Miss. Engel" bis zum abstrakten "Engel im Werden". Das Auge ist herausgefordert, um unter den Engeln das entsprechende Gegenstück zu entdecken - manche nur mit feinem Strich gezeichnet, manche farbenreich gemalt. Das Beiheft gibt Einblick in die Entstehung und Bedeutung der Engel innerhalb des Lebenswerks von Paul Klee und enthält zusätzlich die Spielanleitung.

Legespiel. 64 Karten mit Begleittext und Anleitung. Format 5 x 15 x 15 cm (H/B/T). Für Spielbegeisterte im Alter von 4 bis 104 Jahren.

Paul Klee (1879-1940) schuf die meisten seiner beliebten Engel in den letzten drei Jahren seines Lebens. Als Übergangsform zwischen weltlicher und überirdischer Existenz, als Schutzgeister und Lichtgestalten machte er diese zarten Wesen in seinen Bildern sichtbar. Dabei entstehen sowohl nachdenkliche als auch heitere Bilder, die nicht nur Klees Interesse für den Übergang zwischen Leben und Tod abbilden, sondern auch seine Ansicht von einer unvollendeten Schöpfung, die sich noch im Wandel und Werden befindet.

mehr
Memo-Spiel "Die Engel von Paul Klee" - von Boris Friedewald (Hrsg.) 5.00 5 1

geeignet für Kinder ab 10 Jahren schöne Motive

2017-5-5

Paul KleeVon seinen Künstlerkollegen wurde er nur "der Einzigartige" genannt: Paul Klee (1879-1940) prägte wie kaum ein anderer das Verständnis der modernen Kunst. Mit seinen mosaikartig komponierten Werken schuf er einen völlig neuen Stil.

Der 1879 in Bern geborene Deutsch-Schweizer Klee stellte sich schon früh als Doppelbegabung heraus: seine zeichnerischen Fähigkeiten, aber auch sein Geigenspiel verhießen sowohl eine musikalische, als auch eine künstlerische Karriere. Klee entschied sich für die Kunst und ging an die Münchner Kunstakademie, wo er unter anderem bei Franz von Stuck studierte. Doch weniger das akademische Studium als eine ausgedehnte Studienreise mit befreundeten Künstlern nach Italien halfen ihm dabei, einen eigenständigen Stil zu entwickeln. Hintergründige symbolische Darstellungen voller Witz und Humor werden sein Markenzeichen. Meist sind es nur kleine Formate, oft lediglich Zeichnungen, die den Betrachter geradezu verzaubern.

1906 heiratet Klee die Pianistin Lily Stumpf und sie bekommen einen Sohn, Felix. Die junge Familie lebt sehr zurückgezogen in München. Erst über den Zeichner Alfred Kubin wird Klee mit dem Kreis des „Blauen Reiter“ bekannt. Schnell schließt Klee mit Kandinsky und Marc Freundschaft, mit denen ihn die Überzeugung verbindet, dass künstlerisches Schaffen geistig-spiritueller Natur ist.

Eine Reise ins nordafrikanische Tunis 1914 mit seinen Malerfreunden August Macke und Louis Moilliet verhilft Klee zu neuer Farbenfreude und einem wahren Schaffensrausch. "Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: Ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler." notiert er in sein Tagebuch. Es folgen unzählige Aquarelle, mit denen er seinen ihm allein eigenen Stil entwickelt.

Ausstellungen des Blauen Reiters machen Klee bekannt. Als er zum "Meister" am Bauhaus ernannt wird, ist er bereits ein gefeierter Künstler. Die nationalsozialistische Kampagne gegen "entartete Kunst" führt dazu, dass Klee 1933 Deutschland verlassen muss und sich wieder in der Schweiz niederlässt. Mit wahrer Arbeitswut versucht er sich gegen einer unheilbaren Krankheit aufzulehnen, die den inzwischen auch international berühmten Maler nur wenige Jahre darauf besiegt (1940).

mehr