Vincent van Gogh:
Bild "Häuser in Auvers" (1890), Dimension 2

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Vincent van Gogh: Bild "Häuser in Auvers" (1890), Dimension 2

Vincent van Gogh:
Bild "Häuser in Auvers" (1890), Dimension 2

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | nummeriert | Reproduktion auf Aluminiumplatte hinter Acrylglas | Format 59 x 80 x 3 cm (H/B/T) | Aufhängevorrichtung

http://www.arsmundi.de

Vincent van Gogh: Bild "Häuser in Auvers" (1890), Dimension 2

Bei der Komposition seines Werkes lenkt der Maler die Augen des Betrachters, plant Sichtachsen und Blickverläufe ein und betont so Bildelemente und -details. Schon früh haben sich die Künstler dabei auch mathematischer Verfahren bedient - man denke nur an die Berechnung der Perspektive oder an die Harmonie, die der "Goldene Schnitt" entstehen lässt.
Die hier dargestellte Reproduktion auf zwei Ebenen lenkt in eindrucksvoller Weise den Blick des Betrachters auf die zentrale Botschaft des Bildes. Diese moderne Art der Wiedergabe auf Acrylglas ermöglicht eine hohe Farbbrillanz und entfaltet gleichzeitig eine bisher nicht gekannte Präsenz im Raum. Klassiker der Kunstgeschichte werden hier zu modernen Raumobjekten.

Original: 1890, Öl auf Leinwand, The Toledo Museum of Art, Toledo, Ohio.
Dimension 2: Reproduktion auf zwei Ebenen hinter 3 mm starkem Acrylglas auf Aluminiumplatte. Limitierte Auflage von 499 Exemplaren, rückseitig nummeriert. Gesamtgröße 59 x 80 x 3 cm (H/B/T). Ausschnitt 42 x 58 cm (H/B). Mit Aufhängevorrichtung. ars mundi Exklusiv-Edition.

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1853-1890 - Vorreiter des Expressionismus

Vincent van Gogh"Dieser Mann wird entweder verrückt oder er lässt uns alle weit hinter sich“, prophezeite bereits Camille Pissarro über den 1853 als Sohn eines Pfarrers geborenen Vincent van Gogh. Und tatsächlich sollte der Niederländer zum Wegbereiter der Moderne werden, der mit seinen geschwungenen Linien und leuchtenden Farben den Expressionismus einleitete. Während van Gogh zu Lebzeiten für seine Bilder kaum das Geld für Farbe und Leinwand bekam und auf die Unterstützung seines Bruders Theo angewiesen war, erzielen seine Werke heute regelmäßig meist zweistellige Millionenbeträge auf spektakulären Auktionen.

Van Gogh (1853-1890) stammt aus einer protestantischen Pastorenfamilie in Groot-Zundert in Brabant. Mit der Kunst kam er zuerst in Kontakt durch einen Onkel, der Kunsthändler war. Zunächst arbeitete van Gogh in Filialen der Galerie Goupil in Den Haag, London und Paris, aber auch als Hauslehrer in England und als Methodistenprediger. Als Prediger im Bergarbeitergebiet Boringe begann er erstmals zu zeichnen. Wenige Monate besuchte er anschließend die Brüsseler Akademie, bildete sich aber hauptsächlich als Autodidakt weiter.

Seine ersten Ölbilder stellen arme Bauern und Arbeiter dar. Diese Bilder sind sehr dunkel und mit einfachen, breiten Linien gemalt. Über Antwerpen, wo er drei Monate blieb und die Leichtigkeit und Eleganz japanischer Farbholzschnitte kennen lernte, kam er nach Paris. Hier entdeckte er die Sonne und die hellen Farben. Er studierte die Impressionisten, Pointillisten und frühen Symbolisten und malte Großstadtbilder, Landschaften und Porträts.
Mehr Licht und Freiheit suchend, ging er 1888 nach Arles in Südfrankreich, wohin ihm sein Freund Paul Gauguin folgte. Van Gogh plante, dort eine Künstlerkommune zu gründen und alle seine Malerfreunde einzuladen, um mit ihm zu leben und zu arbeiten, doch der Plan scheiterte. Nach einer dramatischen Auseinandersetzung mit Gauguin, bei der sich van Gogh selbst am Ohr verletzte, musste er sich mit überreizten Nerven mehrmals länger ins Krankenhaus begeben. Diese Krisen sollten sich später noch verstärken und führten später zu seinem Selbstmord.

In der Zeit in Arles entstanden die berühmtesten Bilder van Goghs. Alle Leuchtkraft der Sonne ist in ihnen; Felder, Bäume und Wolken sprechen in eindrucksvoller Sprache von der Gewalt der Natur. Uns heutigen Betrachtern ist kaum vorstellbar, welche Kraft nötig gewesen sein mag, der persönlichen psychischen Not solche lebensfrohen Meisterwerke abzuringen. Es bleibt van Goghs Geheimnis - und es bleibt bis heute das Geheimnis seines Spätwerks.

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Die um 1870 in der französischen Malerei entstandene Stilrichtung des Impressionismus verdankt ihren Namen dem Landschaftsbild Claude Monets 'Impression, soleil levant'. Nach anfänglicher Ablehnung trat sie einen wahren Siegeszug an.

Maler wie Claude Monet, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir u.a. schufen Motive aus dem täglichen Leben, Stadt- und Landschaftsszenen in einem hellen, natürlichen Licht.

Der Impressionismus ist als eine Reaktion auf die Malerei der Akademien zu sehen: Nicht die Betonung des Inhaltlichen mit einem nach festen Regeln gestalteten Bildaufbau wurde angestrebt, sondern der Gegenstand, wie er im jeweiligen Augenblick, in einem oft zufälligen Ausschnitt, erscheint, stand im Mittelpunkt. Die Wirklichkeit wurde in ihrer ganzen Farbenvielfalt in einer natürlichen Beleuchtung gesehen. An Stelle der Ateliermalerei trat die Freilichtmalerei.

Mit der Aufhellung der Palette und der Auflösung fester Konturen ging ein neuer Umgang mit der Farbe einher. Die Farben wurden vielfach nicht mehr auf der Palette gemischt, sondern auf der Leinwand so nebeneinander gesetzt, dass der endgültige Eindruck erst im Auge des Betrachters, mit gewissem Abstand, entsteht. Im "Pointillismus" (mit Malern wie Georges Seurat oder Paul Signac) wurde dieses Prinzip dann ins Extrem geführt.

Außerhalb Frankreichs wurde der Impressionismus in den Werken der Maler wie Max Slevogt, Max Liebermann oder Lovis Corinth in Deutschland oder auch von James A. M. Whistler in den USA aufgenommen.

In der Bildhauerkunst äußerte sich der Impressionismus nur bedingt. Bei den Werken von Auguste Rodin, der als einer der Hauptvertreter gilt, zeigt sich eine Auflösung der Oberflächen, bei der das Spiel von Licht und Schatten in die künstlerische Aussage einbezogen wird. Auch Degas und Renoir schufen Skulpturen.

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Diese Präsentationsform kommt aus der Welt der Profi-Fotografen und Ausstellungsmacher. Auch immer mehr Künstler schaffen Werke für diesen Träger aus Aluminium im Hightech-Verbund. Die metallische Oberfläche geht eine Synthese mit den Farben ein. Weiße Bildstellen schimmern matt-metallisch, je nach Lichtquelle. Sie lassen das Bild edel und puristisch wirken. Dank des direkten Farbenpigmentauftrags werden Details präzise dargestellt. Alu-Dibond ist langlebig und widerstandsfähig.

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