Henri Matisse:
Bild "Danseuse allongée, tete accoudée" (1927) - aus der Serie "Dix Danseuses"

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Henri Matisse: Bild "Danseuse allongée, tete accoudée" (1927) - aus der Serie "Dix Danseuses"

Henri Matisse:
Bild "Danseuse allongée, tete accoudée" (1927) - aus der Serie "Dix Danseuses"

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Limitiert, 130 Exemplare | nummeriert | signiert | Lithografie auf Papier | gerahmt | Format 55 x 72 cm

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Henri Matisse: Bild "Danseuse allongée, tete accoudée" (1927) - aus der Serie "Dix Danseuses"

Der Tanz spielt im Werk von Henri Matisse eine tragende Rolle. Immer wieder hat er sich der Herausforderung gestellt, tänzerische Leichtigkeit und Ausdruckskraft pointiert in spannungsgeladene Linien und Farbflächen zu übersetzen. Das Museum of Modern Art in New York beherbergt neben einem seiner bedeutendsten und bekanntesten Gemälde "La Danse" auch die Folge von zehn Lithografien mit dem Titel "Dix Danseuses", aus der dieses Blatt stammt. Es zeigt sein Lieblingsmodell Henriette als anmutig schlafende Tänzerin in ein mit Blumenapplikationen verziertes Tutu gewandt.

Arbeiten aus dem vergleichsweise schmalen grafischen Werk von Matisse sind auf dem Kunstmarkt rar und umso begehrter.

Original-Lithografie, 1927. Auflage: 130 Exemplare auf Arches-Papier, nummeriert und handsigniert. Werkverzeichnis Duthuit 486. Motivgröße/Blattformat 33 x 50,3 cm. Format im Rahmen 55 x 72 cm wie Abbildung.

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1869-1954

Henri MatisseDer Mitbegründer des Fauvismus gilt heute als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts.

Silvester 1869 in Le Cateau-Cambrésis geboren, erkannte er erst spät sein künstlerisches Talent. Nach seinem Jurastudium fand Matisse eine Anstellung in einer Anwaltskanzlei. Erst durch eine Blinddarmoperation, die ihn zwang das Bett zu hüten, bekam er Zugang zur Malerei, da seine Mutter ihm zum Zeitvertreib einen Malkasten schenkte. So wandte er sich von der Juristerei ab, und begann in Gustave Moreaus freier Malklasse zu studieren.

Anfänglich orientierte er sich an den Impressionisten und beschäftigte sich mit Cézanne. Über den Pointillismus, den er durch Paul Signac kennen lernte, gelangte er schließlich zu einem flächigeren Pinselduktus und kräftigen Farben. Die folgenreiche Skandalausstellung von 1905 im Salon d’Automne in Paris, die Matisse zusammen mit Derain, Vlaminck u.a. bestritt, brachte diesen "wilden Tieren“ den Namen "Fauves" ein.
In der Folge verzichtete Matisse zunehmend auf Raumillusion und konzentrierte sich besonders auf die Primärfarben und Schwarz. Ornamentale Muster reflektieren seine Erfahrungen mit islamischer Kunst, die er auf seinen Marokkoreisen 1911/12 sammeln konnte.
Bewegung und Musik sind die Themen die ihn immer wieder faszinierten. So gehört das Gemälde "Der Tanz“ von 1909/10 sowie das gleichnamige Wandbild von 1930-33 zu seinen bedeutendsten Hauptwerken.
In den 30er Jahren fand Matisse zu seinen "papiers découpés“, eine Art Scherenschnitt, die seine späteren Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner vorbereiteten.
Noch vor seinem Tod am 3.11.1954 konnte er sein Spätwerk, die Ausgestaltung der Kapelle Notre Dame du Rosaire in Vence, beenden.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

 

 

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Künstlerische Bewegung, die im frühen 20. Jahrhundert den Impressionismus ablöste.

Der Expressionismus ist die deutsche Form der Kunstrevolution in Malerei, Grafik und Bildhauerkunst, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Werken von Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Paul Gauguin ihre Vorläufer fand. Die Expressionisten versuchten, zu den Urelementen der Malerei vorzustoßen. Mit kräftigen, ungebrochenen Farben in großen Flächen, der Betonung der Linie und der dadurch angestrebten suggestiven Ausdruckskraft kämpften sie gegen den Kunstgeschmack des etablierten Bürgertums an.

Die wichtigsten Vertreter des Expressionismus waren die Gründer der Brücke: Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Otto Mueller, sowie Franz Marc, August Macke u.a.

Meister des Wiener Expressionismus sind Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Unter den Bildhauern ist Ernst Barlach der Berühmteste.

Die französische Form des Expressionismus ist der Fauvismus.

Weiterführende Links:
Brücke
Fauvismus

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