Siegward Sprotte:
Bild "Farbige Kalligraphie" (1987) (Unikat)

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Siegward Sprotte: Bild "Farbige Kalligraphie" (1987) (Unikat)

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Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Gouache auf Bütten | gerahmt | Format 63,5 x 83 cm

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Siegward Sprotte: Bild "Farbige Kalligraphie" (1987) (Unikat)

Gouache auf Bütten, 1987. Signiert und datiert. Blattformat 61,7 x 81,2 cm. Format im Rahmen 63,5 x 83 cm wie Abbildung.

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1913-2004

Der Künstler Siegward SprotteSiegward Sprotte, Maler, Autor, Philosoph und Komponist, studierte an der Kunstakademie in Berlin.

Stark abstrahierte Landschaftsdarstellungen, in denen Sprotte die Natur mit reduzierten, farbigen Pinselstrichen darstellt, zeigen viele Bezüge zur fernöstlichen Malerei, mit der sich der Künstler zu seiner Lehrzeit beschäftigt hat. Waren seine Werke erst vom Naturalismus geprägt und gegenständlich, wurden sie mit der Zeit landschaftlich und abstrakt. Dadurch ist der Künstler auch bekannt geworden. Mit spontaner Geste reduziert er das Gesehene zu farbigen Pinselstrichen kalligrafischer Qualität.

Inspiration fand er auf seinen regelmäßigen Reisen durch Europa: "Im Norden begegnete ich der Farbe, im Süden lernte ich die Struktur." Er verbrachte seine Zeit in Potsdam und auf Sylt, wo er auch sein Atelier und eine Galerie betrieb. Auf der Insel besuchten ihn viele bedeutende Persönlichkeiten, wie Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Hans Purrmann und Emil Nolde, mit denen er zeitlebens in den Dialog treten wollte.

Die Internationale Akademie für Literatur, Künste und Wissenschaften in Rom ernannte Siegward Sprotte 1970 zum Ehrenmitglied, wie auch der Kulturbund Potsdam. Als einer der bedeutendsten deutschen Maler der Gegenwart ist Sprotte im Museum of Modern Art in San Francisco, im Shanghai Art Museum, im Puschkin-Museum in Moskau, im Gulbenkian Museum in Lissabon und in der Staatsgalerie der Modernen Kunst in Stuttgart vertreten.

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Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.

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Kunstwerk, das durch die Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung etc.) nur einmal existiert.

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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