Günter Grass:
Bild "Rötelbutt" (2002) (Unikat)

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Günter Grass: Bild "Rötelbutt" (2002) (Unikat)

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Bild "Rötelbutt" (2002) (Unikat)

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Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Rötel | gerahmt | Format 78,5 x 59,7 cm

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Günter Grass: Bild "Rötelbutt" (2002) (Unikat)

Die Arbeit "Rötelbutt" zeigt den Plattfisch, der schon in Grass' Roman "Der Butt", als sprechender Fisch, in beratender Funktion auftaucht. In seinem Werk von 1977 behandelt Grass die Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart auf mehreren Erzählebenen und setzt sich mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau auseinander. Zur Veröffentlichung des Romans wurde der Butt ein beliebtes Sujet des Künstlers, welches er auch in Form von Bronzeskulpturen behandelte.

Rötel, 2002. Handsigniert und datiert. Motivgröße/Blattformat 56,8 x 38,5 cm. Format im Rahmen 78,5 x 59,7 cm wie Abbildung.

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1927-2015

Günter GrassDer 1927 in Danzig geborene Günter Grass gilt als bedeutender Vertreter der deutschen Literatur. Daneben machte er sich auch als Bildhauer, Maler und Grafiker einen Namen. Nicht ohne Eigenironie sagte er von sich selbst: "Als bildender Künstler bin ich gelernter, als Schreiber ungelernter Künstler."

Nach einer Steinmetzausbildung studierte Grass 1948/49 Bildhauerei an der Akademie in Düsseldorf und 1953 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Als Schriftsteller wurde Grass 1959 mit dem ersten Teil der sogenannten "Danziger Trilogie", der "Blechtrommel", bekannt. Seit Anfang der 60er-Jahre entwickelte Grass ein immer stärker werdendes politisches Engagement, das sich nachhaltig in seinen Büchern widerspiegelt. In den 80er Jahren entstanden zahlreiche grafische Arbeiten, die in dem zweibändigen Werk "Zeichnen und Schreiben" herausgegeben wurden. Gerade hier treten Eigenzitate besonders hervor und unterstreichen seine Zeitkritik.

Der gelernte Maler malte, wie er war: Lyrisch poetisch, eigenwillig gerecht. In Grass’ Bildern sind alle drei Grundarten der Poesie in eins geformt: Dramatik, Epik und Lyrik.

Günter Grass ist Träger vieler Auszeichnungen, darunter auch des renommierten Literatur-Nobelpreises. Sein vielfältiges Œuvre war bereits auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

"Ich schätze außerordentlich den Zeichner, den Grafiker, den Bildhauer Günter Grass. Was er seit einem halben Jahrhundert produziert, gefällt mir sehr und beinahe immer."
(Marcel Reich-Ranicki)

"Grass‘ Geheimnis liegt in dem prekären und einzigartigen Gleichgewicht, das er zwischen seiner anarchischen Einbildungskraft und seinem überlegenen Kunstverstand herzustellen vermocht hat. "
(Hans Magnus Enzensberger)

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Kunstwerk, das durch die Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung etc.) nur einmal existiert.

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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