Werner Berges:
Bild "Akt, quadratisch" (2012) (Unikat)

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Werner Berges: Bild "Akt, quadratisch" (2012) (Unikat)

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Unikat | signiert | Mischtechnik auf Karton | gerahmt | Format 106 x 77 cm

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Werner Berges: Bild "Akt, quadratisch" (2012) (Unikat)

Edding und Folie auf Karton, 2012. Signiert. Format im Rahmen 106 x 77 cm wie Abbildung.

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*1941 in Cloppenburg, Maler, Grafiker und Bildhauer

Werner BergesEr übersetzte die Pop Art ins Deutsche: Werner Berges wurde in den 1960er-Jahren zu einer der Ikonen des "German Pop" und er ist dabei der Einzige, der die Pop Art, wie seine amerikanischen Kollegen Tom Wesselmann und Mel Ramos, bis in die Gegenwart hinein vertritt.

Schon 1972 stellte er die Pop-Art auf der documenta 5 in Kassel aus. 1973 erschien eine Farbradierung mit dem Titel "Blondi": Ein Mädchenporträt aus der Werbung hat Berges mit grafischen Streifen und Rasterpunkten und in hellen, klaren Primärfarben zu einem wunderbaren, zeittypischen Pop Art-Werk gestaltet. Das Motiv war damals nach wenigen Tagen vergriffen und ist heute ein gesuchtes Kunstobjekt.

Werner Berges’ Arbeiten senden Signale des "easy-living" aus, verbunden mit einem Hauch von Erotik. Eine optimistische Kunst, die weltweit verstanden, geliebt und gesammelt wird. Berges verfremdet in seinen Bildern Gesichter und Körper anonym schöner Frauen und erreicht mit abstrakten Elementen, die er unter Freilassung ganzer Flächen ins Bild einfügt, Kompositionen von großer formaler und farblicher Schönheit.

Berges ist Träger mehrerer nationaler und internationaler Preise, seine Arbeiten waren in hunderten Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, zuletzt bei der großen "German Pop"-Ausstellung 2014 in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt.

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Kunstwerk, das durch die Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung etc.) nur einmal existiert.

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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In den frühen 1950er Jahren ging ein Ruck durch die Kulturszene. Junge Künstler aus den USA und England brachen - völlig unabhängig voneinander - mit allen Traditionen des Kunstschaffens und verhalfen der Moderne zu einer neuen Kunstrichtung.

In den USA waren es Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Tom Wesselmann und James Rosenquist, die sich die Welt der Werbung und Comics, im Starkult und in der anonymen Großstadtkultur ihre Themen suchten. Mit greller Farbgebung Überdimensionierung und manipulierender Tiefenperspektive schufen sie neue provozierende Werke, die den Geist der Zeit atmeten. Richard Hamilton und Eduardo Paolozzi wurden durch die berühmte Ausstellung ‚This is Tomorrow' in der Londoner White Chapel Art Gallery zu den Wegbereitern des Pop-Art in England. Ihnen folgten in den 1960er Jahren David Hockney, Allan Jones, Peter Phillips und Derek Boshier nach.

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