Friedensreich Hundertwasser: Magic Mug "La troisième peau", Porzellan


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Friedensreich Hundertwasser

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Magic Mug "La troisième peau", Porzellan

Ein "Magic Mug" für Ihre Freunde: "Magic Mugs" Kaffeebecher sind ein attraktives Geschenk für Kunstkenner und Porzellansammler. Die "Magic Mugs" zeigen die Welt von Hundertwassers Malerei und Architektur. Jeder einzelne Becher hat und erzählt seine eigene Geschichte und gibt interessanten Gesprächsstoff für eine "Magic Mug"-Kaffeerunde.

"La troisième peau" symbolisiert eine Hundertwasser-Architektur-Träumerei: Ein Haus soll eine dritte Haut für die Bewohner sein. Eine Haut, die sich ständig wandelt und organisch wächst, genauso wie die Körperhaut.

Die Editions-Daten auf einen Blick:
Werknummer: PM II Magic Mugs; Gefertigt in der "Königlich privilegierten Porzellanmanufaktur Tettau" nach bekannten Hundertwasser-Motiven; Einzeln von Hand nummeriert; 2-fach gebrannt in 16 Farben bei 1.200° Celsius; Kaffeebecher 0,25 Liter, spülmaschinenfest.

Die Lieferung erfolgt in einem attraktiven Präsentkarton.

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54,00 EUR

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Artikel-Nr: IN-390174

 

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Friedensreich Hundertwasser

Friedensreich HundertwasserFriedensreich Hundertwasser (1928-2000) ist eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart. Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen – und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer aufgetragen worden als in den Bildern Hundertwassers.

Hundertwassers Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bilden die Kernpunkte seines Schaffens. Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Hundertwassers Kunst war gegen die eintönige, von bloßer Ratio durchdrungene, verwaltete Lebenswirklichkeit gerichtet. An die Stelle gerader Linien, die uns in unserer von ihm als „geometrisiert“ gescholtenen Welt umgeben, setzte er natürliche Formen; das allgegenwärtige Grau ersetzte er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.

Seine Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern solle, in den Alltag der Menschen einzudringen habe. Wenn er sich daher später intensiv der „angewandten“ Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: „Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern.“

Kunst hat für Hundertwasser immer mit individueller Kreativität zu tun. Der seriellen Großproduktion jeglichen Dings stand er genauso skeptisch, ja feindlich gegenüber wie der rein funktionellen Architektur. Nur in handwerklicher Arbeit, war er überzeugt, ließen sich seine Ideen und Entwürfe in ihrer ganzen harmonischen Schönheit umsetzen.

Keramisches Erzeugnis aus Kaolin, Quarz und Feldspat.

Porzellan wird durch Drehen oder Pressen geformt. Figürliche Darstellungen werden gegossen. Komplizierte Formen müssen in Teilen gegossen und anschließend ‚angarniert' werden. Nach dem Formen werden die Stücke getrocknet, bei etwa 900°C ‚verglüht'. Danach wird die Glasur aufgebracht die bei Temperaturen zwischen 1240°C und 1445°C eingebrannt wird. Bei den bedeutenden Manufakturen wird das Porzellan von Hand bemalt, wobei jede Farbe einzeln und unter Einhaltung enger Temperaturtoleranzen eingebrannt werden muss.

Erfunden wurde das Porzellan in China und gelangte seit dem 16. Jahrhundert in Europa zu größerer Verbreitung. 1710 wurde dann als erste europäische Porzellanmanufaktur die von Meißen gegründet.

Weitere berühmte europäische Porzellanmanufakturen sind u.a. Fürstenberg, Höchst, Nymphenburg, KPM, Augarten, Sèvres, Limoges, Royal Kopenhagen, Worcester. Zur Kennzeichnung der Herkunft dienen die Porzellanmarken, mit denen die einzelnen Manufakturen ihr Produkte versehen.

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