Schneckenobjekt

 
Die Editions-Daten auf einen Blick:
  • Schneckenkanne: Format 13,4 x 9,8 x 16,3 cm (L/B/H), Inhalt 1,15 l.
  • Stövchen-Korpus: Format 27,8 x 9,5 x 11,3 cm (L/B/H).
  • Gesamtformat des: 27,8 x 9,8 x 23 cm
  • Tettau-Manufaktur-Objekt, nach Hundertwassers Vorlagen von Hand bemalt und
    mit Gold-, Silber- und Platinelementen versehen.
  • Limitierte und einzeln von Hand nummerierte Weltauflage 999 Exemplare.
  • Mit nummeriertem Limitierungs- und Authentizitätszertifikat, in repräsentativem Präsentkarton.
  • Bestell-Nr. IN-391 667
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Kunst und Objekt.
 
Für Hundertwasser sollte Kunst nicht von einem Rahmen begrenzt sein. Das Werk eines Künstlers sollte in alle Lebensbereiche einwirken, sei es in die Mode oder über Gebrauchsgegenstände in das tägliche Leben.

Hundertwasser hat viele Objekte geschaffen, die seinem Streben nach dem Schönen, nach Vielfalt in allen Lebensbereichen, aber auch seinem Anliegen und seinem Einsatz für die Umwelt und für die Natur Ausdruck verleihen sollten.

Hundertwasser war überzeugt davon, dass Schönheit ein Allheilmittel ist: "Beauty is a Panacea". In einer Zeit des Mittelmaßes, der ästhetischen Leere und Seelenlosigkeit des Vorfabrizierten trachtete er danach, der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

„Die Schönheit hat eine Funktion Sine qua non für alles Leben und für alles, was existiert.
Schönheit ist ein Allheilmittel. (Friedensreich Hundertwasser)
Thermendorf Blumau – das Hügelwälderland.
Ausschnitt des Architekturmodells, 1:50, 1994


Hundertwasser entwarf das Thermendorf als beispielhafte Bebauung in Einklang mit der Natur. Die verschiedenen architektonischen Formen, wie das Augenschlitzhaus, das Waldhofhaus, die Rehrückenhäuser und die hügelversetzten Häuser wurden hier erstmals realisiert. Die im Architektur-Modell über das gesamte Thermendorf ragende „Bergschnecke“, auch „Schneckenhaus“ genannt, wurde von Hundertwasser als Wahrzeichen des Dorfes entworfen und diente als Vorlage für das.
Manufaktur-Porzellan mit königlichem Privileg.
 
Schon Anfang des 19. Jahrhunderts galt feinstes Tettau-Porzellan bei Hofe als Ausdruck vollendeter Tischkultur. Die Königlich privilegierte Porzellanfabrik Tettau ist die älteste Manufaktur ihrer Art in Bayern und wurde im Jahre 1794 unter Mitwirkung des berühmten Naturforschers Alexander von Humboldt durch besonderes Privileg des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. gegründet.

Das Porzellan-wird in reiner Manufakturarbeit hergestellt, von Hand bemalt und dekoriert, wodurch jedes einzelne Objekt Unikatcharakter erhält. Die komplexe Form verbietet Hilfsmittel wie z.B. die Verwendung von Folien etc. Mehr als 20 Farben sowie Gold-, Silber- und Platin-Elemente werden von spezialisierten Porzellan-Malern aufgetragen; in verschiedenen Brennvorgängen werden die Farbschichten bei bis zu 1.200 Grad Celsius eingebrannt.
Ein limitiertes Sammlerobjekt von musealem Rang.
 
Das Hundertwasser- ist weltweit auf nur 999 Exemplare limitiert. Jedes Objekt wird einzeln von Hand am Boden nummeriert und wird von einem nummerierten Limitierungs- und Authentizitätszertifikat begleitet.

Das Hundertwasser- ist bereits jetzt fester Bestandteil führender Sammlungen und Museen für Design und Angewandte Kunst, wie zum Beispiel Focke-Museum, Bremen; Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Kunstgewerbemuseum, Berlin; Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund; Bayerisches Nationalmuseum, München und Schloss Landeck, Österreich.

„Die Spirale ist das Symbol des Lebens und des Todes. ...
 
Ich bin zum Beispiel davon überzeugt, dass der Schöpfungsakt sich in Spiralform vollzogen hat. ...Wenn man die niedrigen und höheren Lebewesen beobachtet, wird man immer wieder auf die Spiralform stoßen. ... Meine Spirale wächst und stirbt vegetativ, das heißt, die Spiralbahnen verlaufen ähnlich wie die Mäander der Flüsse nach dem Gesetz des Wachstums der Pflanzen. Ich tue dem Ablauf keinen Zwang an, sondern lasse mich führen. Dadurch kann ich keine Fehler machen.“ (Friedensreich Hundertwasser)

Das von Hundertwasser als Wahrzeichen für das Thermendorf Blumau, Steiermark, entworfene „Schneckenhaus“, auch „Bergschnecke“ genannt, diente als Vorlage für das. Die Schnecke mit ihrem spiralförmigen Haus vereint in ihrem Wesen viele Schlüsselelemente von Hundertwassers Kunst und Philosophie. Sie trägt ihr Haus als zweite Haut. Ihr Schicksal ist untrennbar verbunden mit ihrem Haus: Wird es zerstört, so stirbt sie. Sie ist Teil der Natur, für die der Mensch Verantwortung trägt. Wird die Natur zerstört, stirbt auch der Mensch. Das Haus des Menschen soll eine dritte Haut für die Bewohner sein. Eine Haut, die sich ständig wandelt und organisch wächst, wie die Körperhaut.


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