Giacomo Manzu (1908-1991) galt als führender Plastiker Italiens und muss mit Carlo Carrà, Alberto Giacometti, Marino Marini und Henry Moore zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jh. gerechnet werden. Seine vom Gegensatz jugendlicher Anmut und religiöser, dogmatischer Strenge geprägten Werke sind meisterliche Balance-Akte zwischen Spiritualität und Realität, zwischen Moderne und Antike.
Bereits 1938 stellte Manzu auf der 21. Biennale von Venedig aus. Es folgten Ausstellungen in Mailand, Paris und New York. Unter dem Titel „Triumph der Heiligen und der Märtyrer der Kirche“ entwarf Manzu eine Tür für den Petersdom in Rom. 1955 erhielt er den Auftrag für die Gestaltung der Haupttür des Salzburger Doms.
Giacomo Manzu wies mit seinen monumentalen Skulpturen neue Wege. Auch in seinem zeichnerischen Werk suchte er die Erfassung des Wesentlichen einer Form ohne naturalistische Geschwätzigkeit.
Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.
Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.
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Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie
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