Hugo Wilhelm Kauffmann wurde am 7.8.1844 als Sohn des erfolgreichen Malers Hermann Kauffmann d.Ä. in Hamburg geboren. Seine Ausbildung erhielt er von 1861 bis 1863 am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt, nachdem er vorher bei den Brüdern Gensler gelernt hatte. Er setzte seine Studien in Düsseldorf und Paris fort. Ab 1871 wurde er dann in München und Prien am Chiemsee ansässig, wo er am 30.12.1915 verstarb.
Hugo Wilhelm Kauffmann wurde ein Maler des bayerischen Volksleben, das er in humoristischen Szenen schilderte. Der Einfluss der niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts Adriaen van Ostade und Adriaen Brouwer ist in den Bildern von Bauern in Wirtsstuben und ländlichen Innenräumen erkennbar. Die meist kleinformatigen Genreszenen haben einen besonderen Reiz durch ihren bräunlichen Gesamtton und ihre feinen Helldunkelwirkungen.
Großen Erfolg hatte der Künstler mit seinen satirischen Feder- und Bleistiftzyklen, die in Reproduktionen viele Abnehmer fanden. Während Hugo Wilhelm Kauffmann der Münchener Schule zugerechnet wird, war sein Vater ein hervorragender Maler Norddeutschlands. Auch in der dritten Generation setzte sich das Malertalent in Hugo Wilhelms Sohn Hermann Kauffmann d.J. fort, der Portrait- und Genremaler in München wurde.
Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.
Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.
Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.
Darstellung von typischen Szenen aus dem täglichen Leben in der Malerei, wobei zwischen bäuerlichem, bürgerlichem und höfischem Genre unterschieden werden kann.
Einen Höhepunkt und starke Verbreitung fand die Gattung in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert trat, besonders in Frankreich, die höfisch-galante Malerei in den Vordergrund, während in Deutschland der bürgerliche Charakter ausgeprägt wurde.
Von Günter Dietz entwickeltes revolutionäres Verfahren für die authentische Wiedergabe von Bildern, wobei nicht die üblichen Druckfarben, sondern dieselben Original-Farben verwendet werden, die auch der Künstler verwendete. Je nach Maltechnik des Künstlers sind bis zu 180 (!) verschiedene Farbaufträge erforderlich, um ein perfektes Abbild des Originals zu erzielen, das auch das ‚Relief' und die Pastosität des Farbaufbaus fühlbar wiedergibt.
Beispielhaft hier August Mackes "Paar am Gartentisch":

Ebenso wird immer das Material des Originalträgers verwendet, also Wiedergabe auf Leinwand, Papier, Holz, Kupfer, Pergament.
Das Ergebnis ist eine perfekte, rasterfreie Reproduktion, die dem Original in Aussagekraft und Wirkung ganz nahe kommt. Selbst Museumsfachleute können oft das Original nicht von der Replik unterscheiden. Daher muss ein besonderer Sicherheitsvermerk eingefügt werden, der nur unter Röntgenlicht sichtbar wird.
Die Auflage der meisten Dietz-Repliken ist limitiert, zumeist auf 950 Exemplare. Jede Leinwandreplik wird wie die Vorlage auf Keilrahmen gespannt, damit Sie die Leinwand bei Schwankungen der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit nachspannen können. Eine hochwertige Massivholzleiste rundet das Erscheinungsbild jeder Dietz-Replik ab.
Zahlreiche Meisterwerke der Malerei, von Rembrandt, Caspar David Friedrich, Claude Monet, Gustav Klimt u.v.a. hat die Dietz Offizin nachgeschaffen. Berühmte Künstler der Moderne wie Pablo Picasso Salvador Dalí, Max Ernst, Friedensreich Hundertwasser, Joan Miró, Marc Chagall haben das von Günter Dietz entwickelte Verfahren benutzt, um Repliken von ihren Werken herstellen zu lassen.
Pressestimmen:
„Das System Dietz ermöglicht Abbilder, die wie Originale sind. Was die Elektronik mit der Erfindung von Hi-Fi und Stereo für die Musikwiedergabe geleistet hat – hier hat es die grafische Technik für die bildende Kunst nachgeholt.“ (Die Zeit)
„Theoretisch kein Unterschied zischen dem Original und der Replik von Dietz. Sie sollten nicht Reproduktionen, sondern Faksimiles heißen.“ (Newsweek)
„Für Kunstdrucker in aller Welt blieb bis heute unerfüllbar, was Dietz als einziger mit Hilfe der Drucktechnik fertigbringt: Die vollkommene Nachbildung von Mal-Werken.“ (Der Spiegel)
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