Die 1941 in Berlin geborene Gudrun Brüne studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.
Ihr künstlerisches Werk ist geprägt von einer ganz eigenen, realistischen Bildsprache und macht auf die Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit des Lebens aufmerksam.
Ihre Arbeiten sind Sinnbilder des Illusionären. Im Mittelpunkt steht die Spannung zwischen Wunschbild und Wirklichkeit, zwischen Schein und Sein. Der Künstlerin geht es in ihren Bildern nicht um das reine Abbild, sondern um eine "Metapher für den manipulierten Menschen, für die Suche nach Klischees, für den Wunsch nach Gleichmachung, abseits einer subjektiven Identität."
Das Motiv der Puppe steht in ihren Arbeiten metaphorisch für den Umgang der Menschen miteinander, losgelöst von ihrer Individualität, mit inneren und äußeren Beschädigungen. In ihren weiteren Arbeiten widmet sich Gudrun Brüne dem Menschen. Sie stellt ihn bevorzugt als lenkbares, beeinflussbares Objekt dar, oftmals in Gruppenkonstellationen und angetrieben von einer unergründbaren Dynamik.
Kunstwerk, das durch die Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung etc.) nur einmal existiert.
Grafisches Werk, bei dessen Ausführung der Künstler mindestens zwei grafische Herstellungstechniken kombiniert.
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