Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.
Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.
Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.
Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.
Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.
Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.
Aus einer Stein- oder Holzplatte herausgearbeitetes, nicht vollplastisches Kunstwerk.
Je nach dem Grad der Ausarbeitung unterscheidet man Flach- oder Basreliefs und Hochreliefs. Das versenkte Relief ist eine im Alten Ägypten gebräuchliche Form des Reliefs, bei dem die dargestellte Szene in den Stein bzw. das Holz versenkt ist.
Zu den berühmtesten Reliefs gehören die Arbeiten des florentinischen Meisters Lorenzo Ghiberti. Er schuf u.a. das von Michelangelo ‚Paradiestür' genannte Portal am Baptisterium in Florenz.
Die assyrische Kunst ist die Kunst des im 2. Jahrtausend v. Chr. mächtigen assyrischen Reiches im Vorderen Orient.
Bereits in altassyrischer Zeit war die Vorliebe der Könige erkennbar, neue Residenzstädte zu erbauen oder bestehende umzubauen und dabei Reich ähnliche Architektur- und Schmuckformen zu verwenden. Die Bildhauerkunst stellte Götter, Könige und hohe Beamte dar. Reliefs und Wandbilder zeigten den Herrscher im Kampf, auf der Jagd und bei Kulthandlungen. Ab dem 11. Jahrhundert v. Chr. waren Obelisken beliebte Träger von Reliefs.
In der Kleinkunst erreichten Elfenbeinarbeiten einen hohen Standard. In der Stempelkunst gewannen Siegel und Rollsiegel zunehmende Bedeutung. Sie waren meist aus Glas, Obsidian oder Fayence gefertigt.
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