Auguste Renoir:
Bild "Richard Wagner" (1882), gerahmt
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Bild "Richard Wagner" (1882), gerahmt
Auguste Renoir:
Bild "Richard Wagner" (1882), gerahmt

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | nummeriertes Zertifikat | Reproduktion auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format 65,5 x 55,5 cm (H/B)

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Bild "Richard Wagner" (1882), gerahmt
Auguste Renoir: Bild "Richard Wagner" (1882), gerahmt

Detailbeschreibung

Bild "Richard Wagner" (1882), gerahmt

Der französische Impressionist Auguste Renoir (1841-1919) war ein bekennender Wagner-Fan. So reiste er vor 130 Jahren seinem "Maestro" nach Palermo hinterher, wo er den Komponisten kurz nach der Vollendung des Parsifal porträtieren durfte. Nur eine halbe Stunde Zeit gewährte ihm sein Idol, die Skizzen zu fertigen. Danach, schrieb Renoir, habe Wagner belustigt konstatiert, er würde einem protestantischen Priester ähneln. Für Kunstkritiker zeigt dieses Bild außerdem die entspannte Atmosphäre während der Sitzung.
Original: 1882, Öl auf Leinwand, Musée d'Orsay, Paris.

Sorgfältige Reproduktion, von Hand auf Künstlerleinwand auf Holzkeilrahmen gearbeitet. In handgearbeiteter, goldfarbener Rahmung. Limitierte Auflage 499 Exemplare, mit rückseitigem, nummeriertem Zertifikat. Format 65,5 x 55,5 cm (H/B). Exklusiv bei ars mundi.

Porträt des Künstlers Auguste Renoir

Über Auguste Renoir

1841-1919

Das gesamte Werk von Renoir, der 1841 in Limoges geboren wurde, ist geprägt von seinem unzerstörbaren Glauben an die lebensspendende Kraft der Natur. Die leuchtenden Farben seiner Landschaften, die sinnliche Anmut der Bilder von Frauen und jungen Mädchen legen mit ihrer leichten Heiterkeit Zeugnis davon ab.

Anfänglich war Renoir als Porzellanmaler tätig und studierte im Louvre Antoine Watteau und François Boucher. 1862 begann er das Studium an der École des Beaux-Arts, um sich dann Ende der 60er Jahre unter dem Einfluss der Schule von Barbizon der Freilichtmalerei zuzuwenden. Gemeinsam mit Claude Monet, Frédéric Bazille und Alfred Sisley entdeckte er die besonderen Vorzüge des Malens im Freien und pflegte enge Kontakte zu Camille Pissarro und Paul Cézanne. Ebenso wie Claude Monet entwickelte er den für den Impressionismus so charakteristischen lockeren Pinselduktus, mit dem die sich im Licht ständig verändernde Farbigkeit festgehalten werden kann. Neben den Landschaftsbildern entstanden auch Porträts u.a. von seinen Malerfreunden und seinem Lieblingsmodell Lise Tréhot.

Im Sommer 1869 fertigte er eine Reihe von Gemälden des Restaurants "La Grenoullière" an, das er zusammen mit Monet häufig besuchte. Diese lichtdurchfluteten Bilder veranschaulichen besonders deutlich seinen unverkennbaren Stil der flüchtigen Pinselstriche und der zarten, hellen Farbigkeit, die das Flimmern der Luft sowie das Glitzern des Wassers festzuhalten vermag. Daneben bekundete Renoir immer mal wieder mit gedeckter Tonigkeit und dichterem Pinselauftrag die Beschäftigung mit Werken Courbets und Delacroix.

Nach einer Italienreise in den 1880er Jahren wendete Renoir sich jedoch vom Impressionismus ab. Nicht mehr die Wiedergabe atmosphärischer Stimmung stand fortan für ihn im Zentrum, sondern die Zeichnung und Komposition in Anlehnung an die Malerei Raffaels und Ingres’.

Sein Spätwerk zeugt von ungeheurer Farbkraft, verbunden mit zeichnerischen Elementen, die nichts von seiner schweren rheumatischen Erkrankung, vor allem der Hände, ahnen läßt. Mit Hilfe eines Schülers, des Bildhauers Maillol, entstanden in dieser Zeit auch einige Bronzeplastiken.

Der bedeutendste Maler und Grafiker des Impressionismus starb als weltweit anerkannter Künstler am 3.12.1919 in Cagnes-sur-Mer.

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