Caspar David Friedrich:
Bild "Die Lebensstufen" (1835), gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Die Lebensstufen" (1835), gerahmt
Caspar David Friedrich:
Bild "Die Lebensstufen" (1835), gerahmt

Kurzinfo

Limitiert, 499 Exemplare | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format 49 x 59 cm (H/B)

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Bestell-Nr. IN-687374.R1

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Rahmenvariante
Bild "Die Lebensstufen" (1835), gerahmt
Caspar David Friedrich: Bild "Die Lebensstufen" (1835), g...

Detailbeschreibung

Bild "Die Lebensstufen" (1835), gerahmt

Das Gemälde "Die Lebensstufen" von 1835 ist eine zarte Allegorie des Lebens und der Familie: Eine familiäre Szene mit Friedrich selbst, seiner Frau und seinen beiden Kindern an einer Anlegestelle an der Ostseeküste. Von vorn kommt der Künstler mit grauen Haaren und blickt aufs Meer hinaus. Auf dem Wasser befinden sich 5 Schiffe, eines für jede der abgebildeten Personen: Am Ufer noch 2 kleine Schaluppen, die die Kinder symbolisieren. Das schönste Schiff in der Mitte steht für die Frau des Hauses. Schon weiter draußen befinden sich die Schiffe, die den Künstler selbst darstellen, am Horizont bereits verblassend im Abendrot.
Original: Öl auf Leinwand, Museum der Bildenden Künste, Leipzig.

Hochwertige Reproduktion im Fine Art Giclée-Verfahren auf Künstlerleinwand aus 100% Baumwolle übertragen und auf einen Keilrahmen aus Holz aufgezogen. Die Leinwandstruktur ist fühl- und sichtbar. Reliefartige Pinselstrukturen werden originalgetreu von Hand aufgetragen. Die elegante Massivholz-Modellrahmung rundet das Erscheinungsbild perfekt ab. Limitierte Auflage 499 Exemplare. Keilrahmenformat 40 x 51 cm (H/B). Gerahmt mit goldener Massivholz-Klassikrahmung. Format 49 x 59 cm (H/B).

Kundenmeinungen
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Über Caspar David Friedrich

1774-1840

Caspar David Friedrich war der bedeutendste deutsche Maler der Romantik. Sogar seine Person verkörperte den typischen Romantiker: Er war eher introvertiert, naturverbunden und religiös, er sah die Natur als Spiegel menschlicher Empfindungen. In seinen akribisch genau gemalten Gemälden erreichte Friedrich eine unvergleichliche metaphysische Transparenz.

"Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht." Mit dieser Empfehlung an seine Malerkollegen erklärte Caspar David Friedrich die Triebfeder und den Sinngehalt seiner Bilder.

Die Landschaftsdarstellung nimmt in seinem Werk eine herausragende Stellung ein. Friedrich unternahm mit Freunden lange Wanderungen durch das Gebirge und entlang der Küste. Er erlebte den Menschen in seiner Kleinheit gegenüber der ungeheuren Kraft der Natur. Die einsamen Gestalten schauen sehnsuchtsvoll in weite Landschaften mit fernem Horizont. Sie wenden oftmals dem Betrachter den Rücken zu, so dass sich dieser in sie hineinversetzen kann. Mit Hilfe symbolischer Naturmetapher, den Mond als Universum und Baumstümpfe als Hinweis auf die Vergänglichkeit, erzeugte er besinnlich romantische Gefühle und religiöse Empfindungen. Friedrich wollte mit seinen Naturstimmungen Einblick in die menschliche Seele geben.

Mit 24 Jahren, nach einer akademischen Ausbildung in Kopenhagen, zog es den jungen Künstler nach Dresden. In der Elbstadt bildete sich um ihn und andere Maler als auch um Dichter wie Tieck und Schlegel das Zentrum der Frühromantik. Das Charakteristische der Romantik ist die wechselseitige Wirkung von Dichtung und Malerei. Friedrichs Landschaften sind Spiegel der Gefühle und suchen visuell das auszudrücken, was die Poesie mit Worten erlangt. "Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft." So äußerte sich der Dichter Novalis stellvertretend für die Frühromantiker.

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