Caspar David Friedrich:
Porzellanbild "Der Nachmittag", gerahmt
Proportionsansicht
Porzellanbild "Der Nachmittag", gerahmt
Caspar David Friedrich:
Porzellanbild "Der Nachmittag", gerahmt

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 999 Exemplare | nummeriert | Porzellan | Massivholzleiste | Format 38 x 33,5 cm

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Bestell-Nr. IN-389573

Lieferzeit: Sofort lieferbar

Porzellanbild "Der Nachmittag", gerahmt
Caspar David Friedrich: Porzellanbild "Der Nachmittag", g...

Detailbeschreibung

Porzellanbild "Der Nachmittag", gerahmt

Seit 1820 sah Caspar David Friedrich seine Vorstellungen ganz und gar in der nordischen Landschaft verwirklicht; sie inspirierte ihn auch zu seinem Tageszeitenzyklus, der tiefsinnig die Abfolge des Lebens mit Kindheit, Jugend, Reife und Sehnsucht nach Ewigkeit im Alter verschlüsselt.

Im dritten Teil des Zyklus deutet die rötliche Spiegelung einzelner Wolken auf den nahenden Abendfrieden hin und taucht die Landschaft in ein spätnachmittagliches Licht. Das Kornfeld ist bereits zum Teil abgeerntet, und der Bauer zieht im Pferdegespann dem Feierabend zu.

Dieser in den Jahren 1821/22 entstandene Schatz der Landesgalerie Hannover wurde exklusiv für ars mundi von den Experten der Königlich privilegierten Porzellanmanufaktur Tettau in 10 Farben auf feinstes Porzellan übertragen. In drei Brennvorgängen bei bis zu 1360°C entstehen Porzellanbilder von unvergleichlicher Farbbrillanz in limitierter Weltauflage. Jedes der 999 Exemplare ist einzeln von Hand nummeriert und in einer anspruchsvollen vergoldeten Massivholzleiste gerahmt. Format gerahmt 38 x 33,5 cm.

Über Caspar David Friedrich

1774-1840

Caspar David Friedrich war der bedeutendste deutsche Maler der Romantik. Sogar seine Person verkörperte den typischen Romantiker: Er war eher introvertiert, naturverbunden und religiös, er sah die Natur als Spiegel menschlicher Empfindungen. In seinen akribisch genau gemalten Gemälden erreichte Friedrich eine unvergleichliche metaphysische Transparenz.

"Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht." Mit dieser Empfehlung an seine Malerkollegen erklärte Caspar David Friedrich die Triebfeder und den Sinngehalt seiner Bilder.

Die Landschaftsdarstellung nimmt in seinem Werk eine herausragende Stellung ein. Friedrich unternahm mit Freunden lange Wanderungen durch das Gebirge und entlang der Küste. Er erlebte den Menschen in seiner Kleinheit gegenüber der ungeheuren Kraft der Natur. Die einsamen Gestalten schauen sehnsuchtsvoll in weite Landschaften mit fernem Horizont. Sie wenden oftmals dem Betrachter den Rücken zu, so dass sich dieser in sie hineinversetzen kann. Mit Hilfe symbolischer Naturmetapher, den Mond als Universum und Baumstümpfe als Hinweis auf die Vergänglichkeit, erzeugte er besinnlich romantische Gefühle und religiöse Empfindungen. Friedrich wollte mit seinen Naturstimmungen Einblick in die menschliche Seele geben.

Mit 24 Jahren, nach einer akademischen Ausbildung in Kopenhagen, zog es den jungen Künstler nach Dresden. In der Elbstadt bildete sich um ihn und andere Maler als auch um Dichter wie Tieck und Schlegel das Zentrum der Frühromantik. Das Charakteristische der Romantik ist die wechselseitige Wirkung von Dichtung und Malerei. Friedrichs Landschaften sind Spiegel der Gefühle und suchen visuell das auszudrücken, was die Poesie mit Worten erlangt. "Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft." So äußerte sich der Dichter Novalis stellvertretend für die Frühromantiker.

Empfehlungen