Costanzo Mongini:
Skulptur "Passo di Danza", Bronze auf Marmor
Costanzo Mongini:
Skulptur "Passo di Danza", Bronze auf Marmor

Kurzinfo

Limitiert, 399 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze + Marmor | patiniert | Zertifikat | Gesamthöhe 55 cm

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Skulptur "Passo di Danza", Bronze auf Marmor
Costanzo Mongini: Skulptur "Passo di Danza", Bronze auf M...

Detailbeschreibung

Skulptur "Passo di Danza", Bronze auf Marmor

Für den emotionsgeladenen, vulkanisch eruptiven Mailänder Maler und Bildhauer war und blieb die Kunst der Antike und das vehemente Pathos des Barock lebendige Gegenwart und Inspirationsquelle. Um das Wesen der leidenschaftlichen Erregung zu enthüllen, reduzierte er den gewölbten, in spiralig gedrehten Windungen empordrängenden Körper auf die kompakte Form des Torso.

Der enthusiastische Tanz dieser Mänade feiert die vitale Welt der Elementarkräfte. Die Form ist in beleuchtete und im Schatten liegende Partien aufgelöst, die mit dem Tageslicht wechseln und in Bewegung zu geraten scheinen. Dem aus verschiedenen Blickwinkeln ins Mysterium der Kreativität eindringenden Betrachter eröffnet sich eine Vielfalt von faszinierenden Aspekten.

Patinierte Bronzeplastik, im Wachsausschmelzverfahren. Signiert und nummeriert. Mit Zertifikat. Limitierte Weltauflage 399 Exemplare. Mit Marmorsockel 10 x 15 x 30 cm. Gesamthöhe 55 cm.

Über Costanzo Mongini

1918-1981

Von frühester Jugend an lenkte der 1918 in Mailand geborene Bildhauer und Maler Costanzo Mongini seine künstlerischen Schritte selbstbewusst an den Kunstakademien vorbei. Sie schienen ihm lediglich Stätten der übertriebenen Selbstdarstellung zu sein. Mongini wollte sich seinen eigenen Zugang zur Kunst bewahren und ging seinen Weg als Autodidakt.

Ohne tastendes Experimentieren erfasste Mongini, was seiner Natur entsprach: das auf das Studium der großen Kunst der Vergangenheit und die genaue Naturbeobachtung gestützte Gestalten eines mit Symbolgehalt aufgeladenen, vulkanische brisanten Augenblicks. "Was sich heute Avantgarde nennt, interessiert mich nicht", bekannte der Bildhauer freimütig. Der Erfolg gab ihm recht: sein triumphales Bronze-Kirchenportal in Portofino ist zu einem Mekka für Kunstfreunde aus aller Welt geworden.

Seine Skulpturen, von denen das Bildnis des Kardinals Ottaviani in der Privatsammlung des Vatikans steht, begreift Mongini nicht als statisch, sondern als exaltiert und intensiv provozierend.

Durch Ausstellungen von Beirut bis München gelangte Mongini zu Weltruhm; besonders bekannt und beliebt ist er bei Sammlern in Italien, Deutschland, England, Australien, den USA und Japan. Der Künstler verstrab 1981.

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