Costanzo Mongini:
Skulptur "La Mano - (Die Hand)", Bronze

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Costanzo Mongini:
Skulptur "La Mano - (Die Hand)", Bronze

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Limitiert, 399 Exemplare | Bronze | patiniert | hochglanzpoliert | Zertifikat nummeriert, signiert | Höhe 39 cm

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Costanzo Mongini: Skulptur "La Mano - (Die Hand)", Bronze

Eleganz, Geschmeidigkeit, Schönheit - dies sind die Gestaltungsattribute, die Monginis (1918-1981) zugesprochen werden. Typisch für den Schöpfer des berühmten Bronzeportals von Portofino ist die Momentaufnahme: Er erfasst Wesen und Gestalten mitten in der Bewegung. Sensibel formt der Künstler die Katze als ambivalentes, dämonisches Symboltier, das mit funkelnden Augen die Nacht durchdringt.

Skulptur in Bronze mit hochglanzpolierter Hand und eingelegten Augen. Hergestellt im Wachsausschmelzverfahren, fein patiniert. Höhe mit Sockel 39 cm. Auf 399 Exemplare weltweit limitiert. Mit nummeriertem, signiertem Zertifikat.

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1918-1981

Der italienische Bildhauer Costanzo MonginiVon frühester Jugend an lenkte der 1918 in Mailand geborene Bildhauer und Maler Costanzo Mongini seine künstlerischen Schritte selbstbewusst an den Kunstakademien vorbei. Sie schienen ihm lediglich Stätten der übertriebenen Selbstdarstellung zu sein. Mongini wollte sich seinen eigenen Zugang zur Kunst bewahren und ging seinen Weg als Autodidakt.

Ohne tastendes Experimentieren erfasste Mongini, was seiner Natur entsprach: das auf das Studium der großen Kunst der Vergangenheit und die genaue Naturbeobachtung gestützte Gestalten eines mit Symbolgehalt aufgeladenen, vulkanische brisanten Augenblicks. "Was sich heute Avantgarde nennt, interessiert mich nicht", bekannte der Bildhauer freimütig. Der Erfolg gab ihm recht: sein triumphales Bronze-Kirchenportal in Portofino ist zu einem Mekka für Kunstfreunde aus aller Welt geworden.

Seine Skulpturen, von denen das Bildnis des Kardinals Ottaviani in der Privatsammlung des Vatikans steht, begreift Mongini nicht als statisch, sondern als exaltiert und intensiv provozierend.

Durch Ausstellungen von Beirut bis München gelangte Mongini zu Weltruhm; besonders bekannt und beliebt ist er bei Sammlern in Italien, Deutschland, England, Australien, den USA und Japan. Der Künstler verstrab 1981.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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